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Besses Quartett dank überragender Nummer Eins auf dem Weg zum Klassenerhalt

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Kämpferisch und spielerisch überzeugend: Besses neuer Spitzenmann Michal Pavolka, der für die erhofften Punkte des Aufsteigers sorgt.
Kämpferisch und spielerisch überzeugend: Besses neuer Spitzenmann Michal Pavolka, der für die erhofften Punkte des Aufsteigers sorgt. © Richard Kasiewicz

Der TSV Besse hat die Umstellung auf Vierer-Mannschaften in der Tischtennis-Oberliga gut gemeistert. Und ist auf Kurs Klassenerhalt. Wenn es noch eines Beweises dafür bedurft hätte, dann war es der überraschende 6:4-Sieg am vergangenen Spieltag beim Tabellenzweiten in Bad Homburg.

Edermünde - „Die Resultate sind jetzt wesentlich enger, da kommt jedem Einzel und Doppel erhöhte Bedeutung zu“, erklärt TSV-Teamchef Pfaff. Der das bei der Kader-Zusammenstellung beherzigte und eine starke Nummer eins verpflichtete: „ Mit Michal Pavolka haben wir jetzt den stärksten Spitzenmann, den wir je hatten.“ Der kämpferisch und spielerisch überzeugende Akteur aus Bratislava zählt mit 17:7-Bilanz zu den Top-Five der Liga und bezwang zuletzt sogar deren bisher erfolgreichsten Spieler Dominik Scheja (22:3-Siege). Zudem kann sich der TSV vorn auf regelmäßige Punktgewinne von Krzystof Kaczmarek (13:13) stützen, der als Nummer zwei mit seiner aggressiven Spielweise auch in der Lage ist, gegnerische Top-Akteure zu überraschen.

Dahinter nimmt Sebastian Pfaff bisher eine tragende Rolle ein. Nicht nur, weil der Lokalmatador an der Seite von Pavolka mit 10:2-Siegen die Doppel-Bestenliste anführt, sondern auch, weil sich sein Trainingsfleiß im zweiten Paarkreuz mit 15:9-Siegen auszahlt.

Pfaff hält Köllner den Rücken frei

Und damit dem jungen Tyler Köllner, der bisher nur zweimal als Sieger vom Tisch ging, den Rücken frei hält. Dass der talentierte U15 Hessenmeister noch Zeit benötigt, kommt nicht unerwartet. „Er braucht Einsätze, um sich weiter zu entwickeln und die wird er auch in der Rückrunde bekommen,“ verspricht Manfred Pfaff.

Um aber auf jeden Fall das Saisonziel Klassenerhalt zu schaffen und auch die Relegation zu vermeiden, wurde mit Jacek Wandachowicz eine erfahrene Alternative für die Rückserie verpflichtet. Ein Schachzug, der mit drei Einzelgewinnen beim Debüt des 42-jährigen Polen am Wochenende bereits erste Früchte trug.

,,Damit haben jetzt ein komfortables Acht-Punkte-Polster zu den beiden Abstiegsrängen“, ist Sebastian Pfaff mit der Zwischenbilanz zufrieden. Zumal nur noch ein Auswärtsspiel beim Vorletzten in Kriftel folgt und alle übrigen Partien in der Bilsteinhalle anstehen.

Die erste Gelegenheit, sich von den Fortschritten des TSV-Ensembles zu überzeugen, bietet sich am 12. März. Dann geben mit Eintracht Frankfurt die Adlerträger aus der Main-Metropole ihre Visitenkarte in Besse ab.(von Reinhold Döring)

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