Zweiter Platz zur Winterpause

Bibiana Huck und Janina Dreyer drehen bei Fritzlars 28:18-Sieg auf

Handball 3. Bundesliga: SV Germania Fritzlar geg. HSG Gedern-Nidda: Links: Isabell Schüler (HSG) Beim Wurf: Janina Dreyer (SVG) Foto: Pressebilder Hahn
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Aufdreht: Janina Dreyer war bei Fritzlars 28:18 in Chemnitz treffsicher.

Schöner Jahresabschluss für den SV Germania Fritzlar in der 3. Handball-Liga Ost: Beim sonst so defensivstarken HV Chemnitz siegten die Domstädterinnen souverän mit 28:18 (14:8). Und bleiben damit als Tabellenzweiter dem Spitzenreiter TSG Eddersheim mit einem Punkt Rückstand auf den Fersen.

Spielentscheidend für den deutlichen Auswärtserfolg war ein 10:2-Lauf in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit. Nach einer unkonzentrierten Anfangsphase, in der die Gäste fünf Siebenmeter verursachten und mit 4:6 (15.) zurücklagen, hatte SVG-Trainer Lucky Cojocar bei einer Auszeit seine Abwehrformation von einer 5:1- auf eine 6:0-Deckung umgestellt.

Fortan lief es wie gemalt. Besonders für Janina Dreyer, die aus dem Rückraum fünf Treffer vor der Pause warf und in der Defensive aufmerksam gemeinsam mit Esther Lieber im Mittelblock agierte. Und für Bibiana Huck, die nach der taktischen Umstellung und den daraus resultierenden vermehrten Ballgewinnen konsequent die zweite Welle lief, und so für einen Sechs-Tore-Vorsprung sorgte. „In dieser Phase haben wir die technischen Fehler des Gegners gut ausgenutzt“, lobte Cojocar.

Zwar kamen die Gastgeberinnen kurz nach dem Seitenwechsel durch Melanie Beckert und Caroline Rosiak auf vier Tore heran. Doch spätestens nach einem 6:0-Lauf, der erneut nach einer Auszeit (39.) gelang, war das Spiel entschieden. War es vor der Pause noch Dreyer, die nach Belieben traf, stellte nun vor allem Maria Kiwa (6) aus dem linken Rückraum ihre Treffsicherheit unter Beweis.

Und nicht nur das. Auch in der Abwehr war Kiwa zusammen mit Luisa Krüger auf den Halbpositionen ebenso wie die beiden starken Torhüterinnen Vanessa Maier und Lea Gürbig mit guten Verteidigungsaktionen auf dem Posten. Das gefiel natürlich auch dem SVG-Coach: „Taktisch gab es da nichts zu meckern. Ein Riesenkompliment an das Team, nicht nur für dieses Spiel, sondern auch für das ganze Jahr 2019.“

Fritzlar:Maier (1.-48.), Gürbig (48.-60.) - Dietrich, Holeczy 1, Huck 7, Ahrend 1, Nepolsky, Lieber 5/2, Dreyer 5, Kiwa 6, Krüger 3. 

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