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Bilanz: 15 Siege und drei Titel für Regio Team der MT Melsungen

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Von: Sebastian Schmidt

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Eiko Berlitz
Bergspezialist: Eiko Berlitz fuhr seine stärkste Saison für das Regio Team. Der 24-Jährige wurde Hessenmeister und fuhr drei weitere Siege ein. © MT Radsport

Das lief schon fast wieder so gut wie in 2019 für das Regio Team der MT Melsungen: 18 Siege und 154 Platzierungen stellen den bisherigen Bestwert für die heimischen Radsportler der MT in einer Saison da.

Schwalm-Eder – Nach zwei abgespeckten Jahren wegen der Pandemie feierten die Asse des Regio Teams in 2022 nun 15 Saisonsiege bei bundesoffenen Straßenrennen, landeten 157-mal unter den besten Zehn und davon weitere 28-mal auf dem Podium. „ Das kann sich sehen lassen“, freute sich der Sportliche Leiter Dieter Vaupel und zog folglich eine positive Bilanz.

In Hessen vorn

Eiko Berlitz und Christian Plessing standen 2022 mit ihren Leistungen im Mittelpunkt. Der Kasseler Plessing gewann vier Rennen, der Bad Wildunger Berlitz deren drei. Auch Masters-Fahrer Claus Siemon fuhr eine starke Saison und stand zweimal ganz oben. Weitere Siege gingen auf das Konto von Vitus Obermann, Aaron Wilhelmi, Max Feger, Hans Hutschenreuter, Vitus Obermann, Eric Kluge und Gerhard Brauner.

Bei den Hessenmeisterschaften landeten die MT-Radsportler die bisher größten Erfolge der Vereinsgeschichte. In der höchsten Klasse bei den Elite-Amateuren triumphierte das Regio Team mit Feger auf der Straße, Berlitz am Berg und Obermann auf der Bahn. Philipp Sohn wurde zudem im Einzelzeitfahren Vizemeister. Hinzu kamen vier weitere Titelträger: Hutschenreuter gewann im Straßenrennen der Masters 2, Siemon bei den Masters 4. Im Bergzeitzeitfahren holten Plessing (Masters 2) und Brauner (Masters 4) jeweils Gold.

Berlitz stark wie nie

Als stärkster Radsportler der Saison erwies sich Eiko Berlitz, der sich durchaus in der deutschen Amateur-Spitzenklasse etablieren konnte. Die drei Siege und zwölf Platzierungen ergeben 338 Punkte und den 90. Platz in der Elite der Rad-net-Rangliste. Intern folgen als 202. Obermann (167 Punkte), als 227. Feger (152) und als 254. Sohn (132). Es führt der Cottbusser Max Kanter (1806) vor dem Schleswig-Holsteiner Lennard Kämna (1662) und Pascal Ackermann (1565) aus Rheinland-Pfalz.

In seiner bereits sechsten und mit Abstand besten Saison in der Elite der Männer gehörte Berlitz stets zu den Aktivposten und fuhr beherzte Attacken. Makellos war die Bilanz des 24-Jährigen bei den Bergrennen, herausragend sein Sieg beim Preis der Kreissparkasse Schwalm-Eder. „Auch im Sprint konnte Eiko sich verbessern, so dass noch einiges von ihm zu erwarten ist“, lobt Vaupel.

Kaum zu bremsen war auch Christian Plessing. Nach seinem fulminanten Wiedereinstieg in den Leistungssport 2021, folgte nun eine noch stärkere Saison. Ob bei Rundstreckenrennen, Bergzeitfahren oder bei MTB-Rennen, überall gehörte der 41-Jährige zu den Favoriten. Bei der Baunataler Rohloffcup-Rennserie heimste Plessing als bisher einziger Radsportler gleich zwei Klassensiege (Masters und Elite) in einer Saison ein.

Bei den nicht offiziell bei Rad-net gelisteten Bahnrennen in Büttgen, Augsburg, Bielefeld und Darmstadt trumpfte Bahnspezialist Falk Hepprich mit elf Siegen auf. Vitus Obermann steuerte drei Siege bei. Mit dem Göttinger Eric Kluge schloss sich zum Ende der Saison ein weiterer Bahnfahrer der MT an und rundete das gute Gesamtergebnis mit einem weiteren Erfolg ab.

20 Siege als Ziel

Zehn MT-Radsportler haben sich für die Saison 2023 für die Eliteklasse qualifiziert: Berlitz, Obermann, Feger, Hepprich, Plessing, Hutschenreuter, Sohn, Christian Herr, Axel Hauschke und Roman Kuntschik. Allerdings steht mit Sprinter Kuntschik ein Leistungsträger des vergangenen Jahrzehnts künftig erst mal nicht zur Verfügung. Neu hinzu stößt Markus Regenbogen vom BSV AdW Berlin. Der 44-Jährige landete in 2022 bei der Elite mit 104 Punkten auf dem 313. Platz, mit 118 Punkten bei den Senioren auf dem 83. Rang und gewann dabei vier Rennen.

Verstärkung gibt es auch in den Mastersklassen: Mit den Dauerbrennern Viktor Slavik (bisher RV Kassel) und Bernd Schmelz (KSV Baunatal) stoßen zwei der seit Jahrzehnten besten deutschen Mastersfahrer zur MT.

„Ziel für die kommende Saison ist es, 20 Saisonsiege zu erreichen. Das haben wir noch nie geschafft“, sagt Vaupel. Zudem legt der Sportliche Leiter Wert auf die Verteidigung der Landestitel.

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