Seit 2012 beim SVG 

Bitter: Esther Lieber und Vanessa Maier hören bei Germania Fritzlar auf

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Fliegt nicht mehr für Fritzlar: Esther Lieber hat ihre erfolgreiche Handball-Karriere beendet.  

Dem SV Germania Fritzlar steht ein Umbruch bevor. Nach Melina Horn beenden auch Torhüterin Vanessa Maier und Spielmacherin sowie Abwehrchefin und Kapitänin Esther Lieber ihre Karrieren beim Tabellenführer der 3. Handball-Liga Ost.

„Es ist sehr bitter, dass ich jetzt so aufhören muss. Aber die Entscheidung steht“, erklärt Lieber. Die 29-Jährige hatte sich am 23. Februar im Spiel beim SV Union Halle-Neustadt II (20:16) am Knie verletzt. Am Freitag wurde sie am Meniskus von Dr. Christian Gröll operiert. Seit 2012 zählte Lieber (ehemals Meyfarth) zu den SVG-Assen, nachdem die gebürtige Baden Württembergerin in Bad Wildungen reifte und dort ebenso wie beim BVB jeweils ein halbes Jahr in der 1. Liga spielte. Das Gesamtpaket aus Beruf und Privatleben gab den Ausschlag, aufzuhören. Tennis und Fitness stehen aus sportlicher Sicht nach der Reha in Liebers Fokus.

Hört im Sommer auf: Die starke Torfrau Vanessa Maier. 

Unabhängig voneinander schließt sich der Kreis mit Maier zeitgleich, denn beide waren 2012 aus der benachbarten Kurstadt gewechselt und wurden zuvor mit der Bad Wildunger A-Jugend Dritter im Final Four um die Deutsche Meisterschaft. „Ich habe sehr viel investiert für den Handball. Jetzt reicht es“, betont die Torfrau aus Ungedanken, die bereits mit drei Jahren im Verein begann. Priorität genießt nun ihr Fernstudium der Sozialen Arbeit in Kassel, dass sie in zwei Jahren abschließen möchte. Daneben widmet sich die 27-Jährige künftig vermehrt Reisen und der Familie.

Puntschuh verlängert, Puda rückt auf

Gleichwohl würde Vanessa Maier ihre Karriere nur allzugern mit der zweiten Meisterschaft nach 2016 beenden. „Das wäre das I-Tüpfelchen.“ Mit Xenia Ahrend, Janina Dreyer, Lea Gürbig, Bibiana Huck, Lena Dietrich und Hannah Puntschuh, die auch verlängert hat, bleiben sechs Akteurinnen von damals an Bord. Anamaria Puda rückt fest in die erste Mannschaft auf. Bis zu vier Neuzugänge stoßen hinzu. „Obwohl die Abgänge schmerzen, gehen wir den Umbruch optimistisch an“, betont der Sportliche Leiter Steffen Schmude.

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