1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport
  4. Sport Schwalm-Eder-Kreis

Böddiger gegen Tabellenzweiten krasser Außenseiter

Erstellt:

Von: Marcel Glaser

Kommentare

Ann-Christin Mattern
Ann-Christin Mattern, Torfrau von Eintracht Böddiger © Richard Kasiewicz

Während Eintracht Böddiger im Nordhessen-Derby der Handball-Oberliga gegen die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen klarer Außenseiter ist, kämpft die Fritzlarer Drittliga-Reserve gegen Tabellennachbar TV Hüttenberg um wichtige Punkte für den Klassenerhalt.

TSV Eintracht Böddiger - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen (Sa. 17 Uhr, Stadtsporthalle Felsberg). „Wir haben nichts zu verlieren“, sagt TSV-Trainerin Rocsana Negovan vor der Begegnung mit dem Tabellenzweiten. Denn die Eintracht hat nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Entsprechend steht die Entwicklung der jungen Spielerinnen im Vordergrund, von denen Lena Brenzel, Filiz Eren, Selina Berger oder Ann-Christin Mattern im Tor ihr Potenzial durchaus andeuteten.

„Hoof hat eine sehr schnelle, eingespielte Mannschaft, die bei jedem Fehler sofort umschaltet“, warnt Negovan vor den Gästen. Insbesondere die Ex-Wollröderin Dominique Sawyer im Tor sowie die Halblinke Karoline Happe, die mit 54 Toren knapp vor Böddigers Anne Kühlborn (53) die Torjägerliste der Oberliga anführt, zählen zu Leistungsträgerinnen. Daneben ist auf Spielmacherin Lea Willer und die beiden Ex-Kirchhoferinnen Kirsten Bänfer und Lea Immelkämper zu achten. Über Drittliga-Erfahrung verfügen Kreisläuferin Franziska Chmurski und die Halbrechte Nele Bittdorf, die beide einst für Germania Fritzlar auf Torejagd gingen.

SV Germania Fritzlar - TV Hüttenberg (So. 14 Uhr, KHS-Sporthalle). Das Spiel ist für die Domstädterinnen besonders wichtig, weil die Punkte mit hoher Wahrscheinlichkeit mit in die Abstiegsrunde genommen werden. Die Gäste präsentierten sich in der laufenden Spielzeit wankelmütig. Im Hinspiel erwischte die Mannschaft von Peter Tietböhl einen Sahnetag und deklassierte die Germania mit 32:20. Am vergangenen Wochenende beendete eine 18:30-Pleite den Aufschwung der Hüttenbergerinnen, die zuvor drei ihrer letzten vier Spiele gewonnen hatten.

„Das wird ein hartes Spiel“, ist sich auch SVG-Trainerin Susanne Bachmann sicher. Sie muss zwar auf Theresa Werner (krank) verzichten, kann ansonsten aber personell aus dem Vollen schöpfen. Probleme könnte den Domstädterinnen die offensive 3:2:1-Abwehrformation des TVH bereiten. „Wir sind noch nicht so weit, dass wir super Lösungen gegen solch eine Deckung finden“, sagt Bachmann. Weiß aber auch, dass diese Formation gerade die Spielerinnen begünstigt, die ihre Qualitäten im Eins-gegen-Eins haben - also Hannah Grothnes, Paulina Kauffeld und Anna Holeczy. Und sollte Torfrau Maren Dasenbrock ihre herausragende Form der vergangenen Wochen bestätigen, ist für die Germania der fünfte Saisonsieg drin.

Auch interessant

Kommentare