Oberliga

Böddiger von Wettenberg überrollt

Häufig Alleinunterhalterin: Böddigers Julia Hasper, die hier von Wettenbergs Theresa Pohl (r.) gestoppt wird.
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Häufig Alleinunterhalterin: Böddigers Julia Hasper, die hier von Wettenbergs Theresa Pohl (r.) gestoppt wird.

Die Oberliga-Handballerinnen des TSV Eintracht Böddiger sind gegen die starke HSG Wettenberg beim 16:33 (6:17) unter die Räder gekommen. Das Schlusslicht musste die Gäste früh ziehen lassen und kassierte die vierte Niederlage im fünften Spiel. „Das war das schlechteste Spiel von uns“, stellte TSV-Trainerin Negovan frustriert fest.

Felsberg - Ihre Mannschaft, die auf Spielmacherin Filiz Eren verzichten musste, lag schnell mit 0:2 (2.) und 1:5 (5.) zurück. Danach hielt Rückraum-Ass Anne Kühlborn ihr Team mit drei Treffern bis zum 5:8 (16.) zumindest in Schlagdistanz, bevor die Mittelhessinnen die Partie klar dominierten. „Was wir uns vorgenommen haben, hat die Mannschaft sensationell um-gesetzt“, freute sich HSG-Trainer Nober.

Die Nordhessinnen fanden im Positionsangriff kaum noch eine Lücke gegen die kompakt stehende 6:0-Abwehr der Gäste. Würfe aus der zweiten Reihe waren eine sichere Beute von Torhüterin Habermehl. Versuche Sina Dieling am Kreis anzuspielen, scheiterten am starken Mittelblock der HSG, die nach den zahlreichen Ballgewinnen über ihr schnelles Umschaltspiel zu „leichten“ Toren kam und bis zur Pause auf 17:6 davonzog.

„Wir haben den Kopf hängen lassen“, haderte Böddigers Julia Hasper. In der Abwehr fand ihre Mannschaft kein Mittel gegen den torgefährlichen Rückraum um Spielmacherin Tanja Tröller, die mit sieben Treffern glänzte und dazu ihre Nebenleute klug einsetzte.

Auch nach Wiederanpfiff wurde die Eintracht von Wettenbergs erster Welle überrollt. Über 22:8 (38.) und 26:10 (46.) enteilte die HSG uneinholbar. Noch Schlimmeres verhinderte TSV-Torhüterin Dippel mit ihren Paraden. „An ihr hat‘s nicht gelegen. Sie hat stark gehalten“, lobte Rocsana Negovan.

Erst gegen Ende des Spiels lehnte sich die Eintracht auf. Rückraumspielerin Hasper konnte mit drei Treffern den Rückstand verkürzen. Und Anne Kühlborn setzte mit ihrem sechsten Tor den Schlusspunkt zum 16:33. (von Kornelia Wilhelm)

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