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Böddigers Abschied mit Wehmut

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Zum Abschied noch mal abklatschen: Böddigers Filiz Eren (l.) und Sina Dieling (r.), die zusammen zehn Treffer zum 27:34 gegen Offenbach beitrugen.
Zum Abschied noch mal abklatschen: Böddigers Filiz Eren (l.) und Sina Dieling (r.), die zusammen zehn Treffer zum 27:34 gegen Offenbach beitrugen. © Artur Schöneburg

Die Handballerinnen des TSV Eintracht Böddiger haben sich im letzten Oberliga-Heimspiel der Klassenverbleibsrunde achtbar von ihrem Publikum verabschiedet. Gegen die favorisierte TSG Offenbach-Bürgel kassierte der Absteiger eine 27:34 (13:16)-Niederlage.

Gensungen - Wehmut machte sich nach Spielende bei den TSV-Spielerinnen breit. „Als Team haben wir immer zusammengehalten“, sagte Sina Dieling, die sich zum Abschluss wie die scheidenden Anne Kühlborn (7), Filiz Eren (6/3), Julia Hasper (4) und Selina Berger (3) mit vier Toren treffsicher zeigte und über eine kämpferisch starke Leistung ihrer Mannschaft freute. „Unsere Abwehr war gut und die Einstellung hat gestimmt“, ergänzte Hasper, die nach 13 Jahren ihr letztes Spiel für die Edertalerinnen bestritt.

Zwar setzten sich die Gäste nach einer ausgeglichenen Anfangsphase durch die starke Rückraumschützin Nicole Reichert auf 9:4 (12.) ab, doch die Gastgeberinnen nutzten die Ballgewinne in der eigenen Abwehr. Der Lohn: Mit einem 6:0-Lauf gelang dem TSV durch Dieling die 10:9-Führung, ehe die Südhessinnen zur Pause zum 13:16 konterten.

„Wir sind nach der Halbzeit eingebrochen aber wieder zurückgekommen“, beschreibt Katja Frommann den weiteren Spielverlauf. Die Co-Trainerin, die die verhinderte TSV-Trainerin Negovan vertrat, haderte zwar über ein paar technische Fehler, zeigte sich aber zufrieden mit der ihres Teams. Denn: Nach einer zwischenzeitlichen 26:17-Führung (44.) der Gäste konnten ihre Schützlinge bis zum Spielende den Rückstand noch verkürzen. „Wir haben als Mannschaft voll durchgezogen“, freute sich Kühlborn daher am Ende einer langen und beschwerlichen Saison. (von Kornelia Wilhelm)

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