Gruppenliga-Topspiel:

Brunslar/Wolfershausens Hexer Clas Beuscher ärgert 1. FC Schwalmstadt beim 0:0

Hatte alle Hände voll zu tun: Brunslar/Wolfershausens Zerberus Claus Beuscher in Aktion. Da staunen die Schwälmer Mirko Rieck (Mitte) und Jan Philipp Trümner nicht schlecht.
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Hatte alle Hände voll zu tun: Brunslar/Wolfershausens Zerberus Claus Beuscher in Aktion. Da staunen die Schwälmer Mirko Rieck (Mitte) und Jan Philipp Trümner nicht schlecht.

Möglichkeiten, einen Treffer zu erzielen, gab es zahlreich. Allein im Netz wollte das Leder beim 0:0 in der Fußball-Gruppenliga zwischen der SG Brunslar/Wolfershausen und dem FC Schwalmstadt nicht landen.

Wolfershausen – „Das war ein intensives Spiel. Da war richtig Feuer drin“, sagte SG-Coach Timo Rudolph. Sein Gegenüber Marco Schwab hingegen haderte mit den vergebenen Chancen: „Deshalb ist es schon etwas enttäuschend, dass wir hier keine drei Punkte mitgenommen haben.“

Brunslar erwischte den besseren Start. FCS-Schlussmann Joel Ritter war früh gefordert, als er mit einer Fußabwehr einen Schuss von Leon Folwerk aus nächster Nähe entschärfte (10.). Danach aber war Schwalmstadt am Zug. Und die SG dreifach im Glück. Zuerst konnte Schwalmstadt eine Unsicherheit von SG-Torwart Clas Beuscher nicht ausnutzen, dann landete ein Freistoß von Vedran Jerkovic am Pfosten (20.). Und wenig später traf Janne Paul Suchomel die Latte (33.).

Schwalmstadt gab den Ton an

Auch in der zweiten Halbzeit gab Schwalmstadt zunächst den Ton an. Gefährlich wurde es immer, wenn Jerkovic oder Jan Philipp Trümner den Ball hatten. „Mit ihnen haben wir uns etwas schwergetan“, gestand SG-Trainer Rudolph. Dass die Gäste nicht in Rückstand gerieten, hatten sie ihrem Torhüter Beuscher zu verdanken. Der war gleich mehrfach zur Stelle, parierte zunächst aus kurzer Distanz gegen den freistehenden Tom Bauscher (46.). Auch in der 64. Minute war der Ballfänger mit einer Glanzparade zur Stelle. Ebenso, als er erst einen Schuss von Jerkovic entschärfte (74.). Und hatte das Glück auf seiner Seite, weil Mirko Rieck den Nachschuss aus kurzer Distanz über das Tor setzte.

Brunslar boten sich durch Lukas Tippel (53.) und Sören Lange (57.) zwei günstige Gelegenheiten. Beide Mal landete der Ball neben dem Tor. Spannend blieb es bis zum Schluss. Erst klärte Trümner herausragend gegen den davoneilenden Brunslarer Rückkehrer Mario Kilian (80.). Dann vergab Jerkovic die Chance zum Sieg. Freistehend scheiterte er aus kurzer Distanz am fulminanten Beuscher. Bitter für die Gäste zudem, dass sich Kapitän Fabian Seck am Oberschenkel verletzte (74.). Allzu lange wollte Marco Schwab dem verpassten Sieg jedoch nicht nachtrauern: „Wir sind mitten im Umbruch, haben ein gutes Spiel gemacht und eine super Stimmung im Team. Darauf bauen wir auf.“ (Marcel Glaser)

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