3. Liga:

Chantal Reimbold brilliert bei Fritzlars 24:22 in Recklinghausen

Kaum zu stoppen: Chantal Reimbold bot im Rückraum eine ganz starke Vorstellung.
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Kaum zu stoppen: Chantal Reimbold bot im Rückraum eine ganz starke Vorstellung.

„Das war echt sensationell“, freute sich Lucky Cojocar, der Trainer der Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar. Weil sein Team einen unbändigen Kampfgeist bewies und dadurch beim starken PSV Recklinghausen einen 24:22 (13:15)-Sieg einfuhr. Den fünften Saisonerfolg, durch den die Domstädterinnen den fünften Tabellenplatz festigten.

Recklinghausen – „Wir waren über weite Strecken die bessere Mannschaft, aber am Schluss haben wir Nerven gezeigt“, sagte PSV-Coach Daniel Schnellhardt. Denn die Gastgeber bestimmten die Partie, steckten auch eine Rote Karte gegen Linksaußen Leonie Schönhuber nach Foul an Hannah Berk weg und lagen über 4:2 (6.) und 13:7 (18.) stets vorn. Die Gäste hingegen mussten auf Xenia Ahrend verzichten, die beim Aufwärmen umknickte. Nach den Ausfällen der beiden Außen Lena Dietrich und Anna Holeczy rückte zudem Laura Stockschläder aus dem Oberliga-Kader in den Kader.

Fritzlar setzte in der Defensive auf eine 5:1-Formation und bekam gerade in der ersten Hälfte PSV-Torjägerin Lara Janz nicht in den Griff. Besser wurde es in der zweiten Hälfte, weil Chantal Reimbold von Linksaußen in den Rückraum ging. „Das hat uns den Sieg gebracht“, sagte Cojocar. Weil Reimbold fortan kaum zu stoppen war. Maria Kiwa, die bei ihrem Comeback über 60 Minuten ran musste, rückte auf Linksaußen. Und neben Berk auch Melina Hahn im Rückraum Verantwortung übernahmen – und zuverlässig traf.

Nach Wiederanpfiff Boten angerührt

In der zweiten Hälfte wurde es noch besser. Fritzlar rührte nach Wiederanpfiff in der 5:1-Deckung Beton an. Zudem steigerte sich Paula Küllmer im Tor. „Wir haben alles gegeben und uns in jeden Zweikampf geschmissen“, sagte SVG-Kreisläuferin Hannah Puntschuh. Das 16:15 (35.) durch Luisa Krüger konterten die Gastgeberinnen zwar noch zum 20:16 (42.). Danach aber gab Fritzlar den Ton an. Bis zum 22:21 (55.) durch Viola Klüsener lagen die Westdeutschen vorn, dann sorgten Berk, Reimbold und Krüger für den 24:22-Endstand. „Wir haben in der Abwehr gekämpft und im Angriff diszipliniert gespielt“, lobe Cojocar.

SVG: Gürbig, Küllmer – Stockschläder 1, Reimbold 7, Ahrend, Israel, Puntschuh, Berk 6, Kiwa 1, Hahn 5, Krüger 4/1.
Siebenmeter: 5/8:1/2. Zeitstrafen: 4:10-Minuten. Rot: Schmidhuber (5.). (Marcel Glaser)

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