1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport
  4. Sport Schwalm-Eder-Kreis

Debüt von Wandachowicz schürt Besser Hoffnungen

Erstellt:

Kommentare

Jacek Wandachowicz
Jacek Wandachowicz © Pressebilder Hahn

Doppelschicht für den TSV Besse in der Tischtennis-Oberliga: Erneut muss der Tabellenachte auswärts ran und wiederum bei Teams aus der Spitzengruppe. Nach dem 5:5 in Biebrich und dem 4:6 in Langenselbold nämlich beim Vierten TTC Langen (Sa. 17 Uhr) sowie beim Zweiten TTC OE Bad Homburg II (So. 12.30 Uhr).

Besse - In Langen wird erstmals der für die Rückrunde verpflichtete Jacek Wandachowicz eingesetzt. „Wir haben ihn geholt, damit wir in den für uns besonders wichtigen Partien personell nachlegen können“, betont Besses Abteilungsleiter Andreas Otto. Dazu zählt die Partie in Langen.

Der 42-jährige Neuzugang aus Polen bringt reichlich Erfahrung aus der 2. Bundesliga, Regionalliga und Oberliga mit. Sein Debüt stimmt TSV-Teamchef Pfaff zuversichtlich: „Mit Jacek sollten sich unsere Chancen deutlich erhöhen, obwohl der TTC Langen stärker auftrumpft als vor Saisonbeginn erwartet.“

Dabei kamen die Südhessen im Hinspiel nicht über ein Remis hinaus. Sogar ein TSV-Sieg schien nach 4:1-Führung greifbar nahe. Dass die Langener doch noch einen Zähler aus der Bilsteinhalle entführten, war ihrem exzellenten unteren Paarkreuz mit Michal Korycki (9:3-Bilanz) und Mykhailo Mosiuk (11:5) geschuldet. Jetzt wollen die Edermünder mit Wandachowicz als Nummer drei und Sebastian Pafff an der vierten Position dort mehr herausholen.

Im Top-Paarkreuz bieten die Südhessen den Ukrainer Vladyslav Ratushniak und den Japaner Makoto Nogami auf. Beide wurden von Krzystof Kaczmarek, der zur Zeit in Bestform agiert, im ersten Vergleich besiegt. Dagegen musste sich der in der vergangenen Saison noch für Langen spielende Michal Pavolka seinem Nachfolger am Spitzenbrett Ratushniak knapp geschlagen geben. Vorentscheidend dürften die Doppel sein, wo die Gastgeber mit Ratushniak/Nogami (7:1-Bilanz) eine Trumpfkarte ausspielen können.

Tags darauf in Bad Homburg hängen die Trauben für die Besser ebenfalls sehr hoch. Der Tabellenzweite fertigte in der Rückrunde Watzenborn/Steinweg mit 10:0 ab, unterlag im Gipfeltreffen gegen Langenselbold mit 4:6 und leistete sich zuletzt ein Remis gegen den Vorletzten Kriftel. Was für die Edermünder in der Wingert-Halle möglich ist, wird davon abhängen, ob die Bundesliga-Reserve die zum Erstliga-Kader zählenden Cedric Meissner oder Benno Oehme zur Verfügung hat.

Aber auch wenn Dominik Scheja (22:2-Bilanz und Adam Janicki (15:9) nach vorn rücken, ändert dies an der Favoritenrolle der Kurstädter nichts. Denn dahinter sind der unbezwungene Brasilianer Leonardo Iizuka Kenzo und Tyler Fox starke Alternativen. „Wir sind dort Außenseiter “, betont Manfred Pfaff, der aber insgeheim doch darauf hofft, an diesem Wochenende zwei Punkte einfahren zu können.(Von Reinhold Döring)

Auch interessant

Kommentare