A-Jugend-Bundesliga

Der Gruppensieg soll her für die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen

Volle Kraft voraus: Ben Backhaus und die mJSG kämpfen um den Gruppensieg.
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Volle Kraft voraus: Ben Backhaus und die mJSG kämpfen um den Gruppensieg.

Die Vorrunde der A-Jugend-Bundesliga endet für die Handballer der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen mit einem Spitzenspiel. In dem es um nichts weniger als den Gruppensieg geht. Nämlich mit der Partie gegen die ungeschlagene HSG Rodgau Nieder-Roden (Sa. 15 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen).

Melsungen – Die Qualifikation zur Hauptrunde A ist den Bartenwetzern hingegen nicht mehr zu nehmen. „Das ist eine Mannschaft, die sowohl Tempo machen kann, als auch im Positionsangriff unheimlich flexibel ist“, lobt mJSG-Trainer Florian Maienschein die Südhessen. Die spielen zwar ihre erste Saison in der A-Jugend-Bundesliga, können aber bereits auf einige Erfolge verweisen. So wurde der 2004/2005 er Jahrgang 2019 als C-Jugend Hessenmeister und vergangene Saison musste sich das Team als B-Jugend im Achtelfinale der Deutschen Meisterschaft dem SC DHfK Leipzig geschlagen geben.

Im Gegensatz zu den Bartenwetzern muss Christian Sommer keinen Umbruch bewältigen: Dem HSG-Coach steht die gleiche Sieben wie vergangene Saison zur Verfügung. Am Kreis ist Oskar Fink gesetzt, im rechten Rückraum Luca Ullrich, links Richard Landskron. Dazu kommt die Flügelzange um Maarten Broschek (links) und Jonas Markert. Alle kamen auch schon im Drittliga-Team der HSG zum Einsatz. Die Fäden im Spiel der Gäste zieht der talentierte B-Jugendliche Ben Seidel, der im August zum DHB-Sichtungslehrgang eingeladen war.

Trumpf der Südhessen ist die Abwehr

Trumpf der Südhessen ist die Abwehr, wo Trainer Sommer auf eine 6:0-Formation vertraut. Mit einem Schnitt von lediglich 23 Gegentreffern pro Partie stellt sein Team die beste Verteidigung der Vorrundengruppe. Gerade dort aber hakt es bei den Melsungern noch. „Wir haben in der Abwehr Phasen, wo wir Dinge gut umsetzen, aber dann verlieren wir wieder zu viele Zweikämpfe“, moniert Maienschein.

Ähnlich wankelmütig agiert sein Team in der Offensive. So zeigen die MT-Talente mitunter ein gutes Tempospiel, lassen im Positionsangriff aber noch die nötige Abgezocktheit vermissen. Die Offensive ist zwar breiter angelegt, so dass die Außen Florian Drosten, Ben Backhaus und Florian Potzkai besser eingebunden sind und häufiger zum Abschluss kommen. Steigerungsbedarf besteht im Zusammenspiel mit dem Kreis, wo Lasse Ohl und Marcell Markos nur phasenweise gut eingesetzt werden. (Marcel Glaser)

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