Homberg startet souverän

Der Hannes, der kann es: Seitz schlägt FC Körle in nur 14 Minuten

Da dreht er jubelnd ab: Hannes Seitz machte mit einem lupenreinen Hattrick den Unterschied zugunsten des FC Homberg aus. Sehr zum Frust für Körles Torwart Mario Umbach und seine Mitspieler.
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Da dreht er jubelnd ab: Hannes Seitz machte mit einem lupenreinen Hattrick den Unterschied zugunsten des FC Homberg aus. Sehr zum Frust für Körles Torwart Mario Umbach und seine Mitspieler.

Zunächst war es ein Freistoß. Es folgte ein Elfmeter. Und dann machte er seinen Hattrick per Abstauber perfekt. Hannes Seitz weiß nicht mehr, wie lange er einst in der D-Jugend für seinen Hattrick brauchte, fest steht jedoch, dass Hombergs Linksaußen den FC Körle innerhalb von nur 14 Minuten (3., 10., 17.) besiegte.

Homberg – Und weil Lukas Greiner ziemlich früh den Körler Ehrentreffer erzielte, war das Ergebnis nach 25 Minuten auch schon der Endstand. Der FC Homberg besiegte den FC Körle beim Saisonauftakt der Fußball-Gruppenliga mit 3:1 (3:1).

Dass in den nach Greiners Tor noch verbliebenen 65 Minuten nicht mehr viel passierte, war keine Überraschung. Die Homberger waren mit dem Resultat zufrieden, und den Körlern fehlten die Mittel, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Es ist eingetreten, was Trainer Halil Inan schon vor dem Spiel befürchtet hatte. Der FC Körle ist nicht in der Lage, vier fehlende Stammspieler gleichwertig zu ersetzen.

Inan lobt intakte Moral

Dem Coach kann das mangelhafte Defensivverhalten seiner Mannschaft nicht gefallen haben, aber von öffentlicher Kritik blieb das komplette Team verschont. Vielmehr lobte Inan die Moral seiner Mannschaft, die nach den drei Seitz-Treffern einem Debakel entgegensteuerte, nun aber auf ein erträgliches Ergebnis blickt.

Das liegt jedoch eher an den Hombergern. Die hatten offenbar Mitleid mit ihren ersatzgeschwächten Gästen und passten sich deren Niveau an. „Wir haben nur noch auf Konter gesetzt, anstatt den Ball auch mal durch die eigenen Reihen laufen zu lassen“, bemängelte Spielertrainer Florian Seitz, der zudem einräumte, dass die schnelle Führung wie ein Luxusproblem war. „Wir haben noch nie so früh 3:0 geführt und wussten gar nicht, wie wir damit umgehen sollten“, sagte der Bruder des Matchwinners.

Zuschauer im Zwiespalt

Unterdessen waren die Zuschauer im Zwiespalt. Hin- und hergerissen zwischen großem Verständnis für die Akteure, die unter fehlender Spielpraxis und Hitze litten und Enttäuschung über den Verlauf des Nachmittags auf den sie sich monatelang gefreut hatten.

Florian Seitz und Halil Inan machen jetzt Urlaub und werden trotzdem manchmal Fußball im Kopf haben. Während sich Seitz wünscht, dass der Auftaktsieg das Selbstvertrauen seiner Spieler stärkt, setzt Inan auf Demetrio D´Agostino, Thomas Melnarowicz, Philipp Winkler und Lukas Taube. Das ist das Quartett, das in Homberg wegen Urlaubsfreuden beziehungsweise Verletzungen fehlte. (Gerd Brehm)

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