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Der Joker sticht und Guxhagen feiert Sieg im Derby über Körle

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Endstation Jim Bätzing: Guxhagens Verteidiger blockt einen Schuss von Körles Ruslan Musin.
Endstation Jim Bätzing: Guxhagens Verteidiger blockt einen Schuss von Körles Ruslan Musin. © Bernd Krommes

Fünf Spiele, zehn Punkte: dem TuSpo Guxhagen ist ein Traumstart in die Fußball-Kreisoberliga gelungen. Mehr noch: Vor 300 Zuschauern im heimischen Sportpark „Unter den Eichen“ feierte der Aufsteiger einen 2:1 (1:1)-Sieg im prestigeträchtigen Derby über den FC Körle.

Guxhagen – „Je länger das Spiel gedauert hat, umso überlegener wurden wir. Wir konnten in der Schlussphase zulegen, der FC hat abgebaut“, freute sich TuSpo-Spielertrainer Felix Georgi nach dem Coup über seinen Ex-Verein. Der auch seinem goldenen Händchen zu verdanken war.

Denn in der 70. Minute wechselte er Lukas Gerhold ein. Den Defensivspieler, der seit 2015 die komplette Achterbahnfahrt in Guxhagen mitgemacht hat. Kreisoberliga, A-Liga, B-Liga, A-Liga, Kreisoberliga. Zwei Abstiege, zwei Aufstiege. Nun entschied der 25-Jährige das Melsunger Altkreisderby, weil er nach einem feinen Steckpass freistehend vor dem starken Torwart Mario Umbach die Nerven behielt und den 2:1-Siegtreffer markierte (82.).

Schmidt traf zur Führung

Das war der Lohn für Guxhagens Überlegenheit in einem munteren Spiel. Dabei erwischte der TuSpo den besseren Start. Nach einem Eckball von Felix Fisseler köpfte Kapitän Hendrik Schmidt unwiderstehlich zum 1:0 ins lange Eck (17.). Der Aufsteiger blieb am Drücker. Jakob Toews scheiterte mit einem Kopfball an der Latte (19.). Den Nachschuss von Simon Tümmler blockte Luis Taube auf der Torlinie.

„Wir haben taktisch gut die Zentrale um FC-Kapitän Lukas Greiner zugestellt, sodass Körle nur mit langen Bällen agieren konnte, die wir nahezu fehlerfrei verteidigt haben“, lobte Georgi sein Team. Frühes Anlaufen, aggressives Zweikampfverhalten und wenig Ballkontakte der Gastgeber verhinderten, dass Körle ins Spiel fand. Einzig der Schuss von Luis Knorr verfehlte zunächst das TuSpo-Tor knapp (28.). Mit seinem zweiten Abschluss war das 18-jährige Sturmtalent erfolgreich – und traf zum 1:1 von der Strafraumgrenze (45.).

Körle im Pech

Das machte Körle Mut. Knorr hatte nach einem Eckball aber Pech, als er die Latte traf (55.). Adrian Sohl (65.) und Lukas Greiner (73.) fanden in TuSpo-Torhüter Kevin Milde ihren Meister. In dieser Phase hätte die Partie gegen Guxhagen kippen können. Doch die Gastgeber hatten ja noch ein Ass im Ärmel. Lukas Gerhold. Den Joker, der stach. „Letztendlich ein nicht unverdienter Sieg des TuSpo. Es war ein sehr faires Derby, obwohl sich beide Mannschaften nichts geschenkt haben“, sagte Körles spielender Co-Trainer Luis Taube. (Bernd Krommes)

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