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Derby-Heldin Jana Schwaab trifft zwei Mal für Großenenglis

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Von: Fabian Seck

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Jana Schwaab
Jana Schwaab © Richard Kasiewicz

Die Wahnsinnsserie geht weiter – und hält nun über die Winterpause an. Der TuS Viktoria Großenenglis drehte das Nordhessenduell der Frauenfußball-Hessenliga beim KSV Hessen Kassel zum 2:1 (0:1) und feierte den vierten Auswärtssieg in Serie. Derbyheldin war Jana Schwaab, die beide Treffer für den souveränen Staffelsieger erzielte.

Kassel - Damit rettete die Spielmacherin ihr Team, das sich gegen die Löwinnen schwer tat. „Wir waren bei einigen Pässen in die Tiefe unaufmerksam“, haderte Alessandro Wiegand. Der TuS-Trainer sah besonders in der ersten Halbzeit leidenschaftliche Gastgeberinnen, die sich früh für ihren Auftritt belohnten. Kim Schade schob zum 1:0 ein (2.). Nach diesem Nackenschlag hatten die Borkenerinnen in der Defensive um Außenverteidigerin Nikola Körbel und Innenverteidigerin Lea Unzicker immer wieder Probleme mit Stürmerin Emma Becker, die zwei Treffer erzielen hätte können.

Auf der anderen Seite scheiterten Schwaab, Anna Lena Wagner und Julia Faupel bei Eins-gegen-Eins-Duellen gegen KSV-Torhüterin Ilayda Icier. Hinzu kamen zwei Verletzungen. Alina Weiß, deren Platz Lena Eckhardt einnahm, knickte um (39.). Faupel musste nach einem Zweikampf mit Icier vom Platz und wurde von Flügelspielerin Nancy Willenberg ersetzt (68.).

Den wichtigsten Wechsel gab es allerdings zur Pause: Top-Angreiferin Johanna Straube kam für Rückkehrerin Sofie Trost. „Das war als Überraschungseffekt geplant. Und es hat gut funktioniert“, freute sich Wiegand über den gelungenen Schachzug. Denn Straube legte Wagner den Ball auf, bevor Icier die Flügelspielerin von den Beinen holte. Den Strafstoß verwandelte Schwaab (69.). Wenig später vollendete Schwaab ihren Doppelschlag. Einen schlecht geklärten Ball nahm sie volley und machte den 2:1-Endstand perfekt (73.). Was nichts daran änderte, dass die Viktoria für das Wiedersehen im Hessenpokal an gleicher Stelle gewarnt ist (Sa. 17 Uhr).

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