Verbandsliga:

Drei Punkte sind für FC Körle gegen SG Hombressen/Udenhausen Pflicht

Endlich wieder am Ball: Philipp Winkler (r., hier gegen Jesbergs Florian Pietzner) steht Körle im wichtigen Heimspiel gegen Hombressen zur Verfügung.
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Endlich wieder am Ball: Philipp Winkler (r., hier gegen Jesbergs Florian Pietzner) steht Körle im wichtigen Heimspiel gegen Hombressen zur Verfügung.

Es ist schon ein Spiel des Jahres für den FC Körle. Die Chance, Tauglichkeit für die Fußball-Verbandsliga zu zeigen. Der Vergleich mit der SG Hombressen/Udenhausen, die 2019 gemeinsam mit dem FCK aufstieg und in dieser Runde ebenso noch punktlos ist (Mi. 19 Uhr).

Körle – „Wir wollen nicht nur punkten, wir müssen“, macht Körles Coach Eugen Wagner deutlich und schiebt nach: „Kämpfen allein reicht nicht aus. Im Vorbereitungsspiel gegen Vellmar habe ich meine Mannschaft auch lange spielerisch fantastisch gesehen und traue ihr das ebenso in der Liga zu.“

Um allerdings zielstrebiger angreifen zu können, müssen gleich einige Fragezeichen beseitigt werden. Mit Nils Schönenberg (Knöchel), der gestern nach einer MRT-Untersuchung nochmal beim Arzt war, und Thomas Melnarowicz (Wade) drohen zwei wichtige Stürmer auszufallen. Zudem musste der neue Abwehrchef Vyacheslav Petrukhin beim 0:3 gegen Sand angeschlagen vom Platz.

Linksverteidiger Philipp Winkler ist zurück

Da ist es beruhigend für den FCK, dass eine Lösung für die (bislang schwache) linke Abwehrseite in Sicht ist. Denn Philipp Winkler ist als frisch gebackener Ehemann zurück. Das Eigengewächs hatte die vergangene Serie wegen eines Kreuzbandrisses fast völlig verpasst. „Mit Philipp können wir kompakter auftreten. Gegen Hombressen wollen wir nicht so tief stehen wie gegen Sand“, sagt Wagner.

Dessen Gegenüber Marco Siemers plagen personelle Sorgen. Nach dem Kreuzbandriss des torgefährlichen Mittelfeldspielers Oliver Speer hat sich Mittelstürmer Dominik Lohne beim Hofgeismar/Wolfhagener Kreispokalsieg eine Zerrung im Oberschenkel zugezogen. Das 1:4 in Bad Soden fand dadurch ohne den Vorzeigestürmer statt, beim 0:4 gegen CSC 03 Kassel wurde er eingewechselt. Mit 125 Toren in 128 Spielen war der spielende Co-Trainer ein Hauptgarant für den Durchmarsch der SG von der Kreisoberliga. 14 Treffer landete er allein in der Saison 2019/20 – und damit einen mehr als ganz Körle. (sbs)

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