Druck wird größer

TSV Besse unter Siegzwang gegen Nieder-Roden

Er ist gegen Nieder-Roden gefordert: Kapitän Sebastian Pfaff vom Oberligisten TSV Besse. Foto: Kasiewicz

Edermünde. Es war zu befürchten. Der TSV Besse ist in der Tischtennis-Oberliga auf einen Abstiegsrang gerutscht. Was der eigenen sechswöchigen Spielpause mit unerwarteten Punktgewinnen der Konkurrenten geschuldet ist und den Druck auf den Drittletzten deutlich erhöht.

Jetzt gilt es in der Edermünder Mehrzweckhalle gegen den TTC Nieder-Roden (So. 14) den Spielrhythmus schnell zu finden und beide Punkte zu sichern. Dies erschien bis zum vergangenen Wochenende gegen das bis dahin sieglose Schlusslicht als Pflichtaufgabe. Doch dann sorgten die Rodgauer für eine faustdicke Überraschung: sie feierten ausgerechnet beim Tabellenzweiten Langenselbold einen 9:6-Sieg. Ihren ersten in dieser Saison! „Dass Nieder-Roden nicht zu unterschätzen ist, wurde damit eindrucksvoll bewiesen“, warnt TSV-Kapitän Sebastian Pfaff vor einem Gegner, der hochmotiviert anreisen wird. Auch der hart umkämpfte 9:6-Hinspielerfolg seines Sextetts unmittelbar vor der Winterpause mahnt zur Vorsicht.

Damals unterlagen Michal Baron und Peter Wasik glatt 0:3 gegen TTC-Nummer eins Markus Hock. Dahinter steht mit Harun Morkramer ein zweiter Mann mit Regionalligaerfahrung. Er ist mit 3:14-Einzelbilanz schwächer einzuschätzen, verlor jedoch gegen Baron knapp 9:11 im Entscheidungssatz. Im mittleren Paarkreuz sind der im Hinspiel glücklos agierende Mateusz Kaszuba (zwei 2:3-Niederlagen) und Florian Bierwirth besonders gegen David Walenzyk gefordert. Der gewann zwar bisher in der gesamten Saison lediglich fünf Einzel, zwei davon aber gegen Besse und zuletzt Auftrieb gebend zwei gegen die Langenselbolder Rohr und Haberle. Und im unteren Paarkreuz warten auch auf Sebastian Pfaff und Peter Beck gegen Tuncer Özer und Deniz Ipekdag unangenehme Aufgaben. Diese gilt es zu lösen, um sich aus dem Abstiegsstrudel zu befreien.

Von Reinhold Döring

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