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Ebert pariert drei Strafstöße und ebnet Edermünde Weg zum Pokalsieg

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Von: Gerd Brehm

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Der Kreispokalsieger 20021/22: der SC Edermünde Mit (stehend v.l.) Günter Brandt (stellvertretender Kreisfußballwart), Trainer Teame Andezion, Daniel Kraus, Niklas Thierbach, Jannik Löber, Nico Langhans, Lukas Minkler, Jonathan Mertsch, Kai Ellenberger, Nicolai Jabornig, Philipp Maurer, Niklas Trulsen Max Germeroth, Julian Bachmann, Tobias Ebert, Torwarttrainer Norbert Neumann, Co-Trainer Mike Lengemann, Jannis Diehl (Kreisadministrator), (hockend) Benno Wöllentsien, Stanislaw Trailing, Patrick Lutzi, Kai Lenz, Leon Pingel, Alexander Einwächter, Christopher Linke und Steffen Koch.
Der Kreispokalsieger 20021/22: der SC Edermünde Mit (stehend v.l.) Günter Brandt (stellvertretender Kreisfußballwart), Trainer Teame Andezion, Daniel Kraus, Niklas Thierbach, Jannik Löber, Nico Langhans, Lukas Minkler, Jonathan Mertsch, Kai Ellenberger, Nicolai Jabornig, Philipp Maurer, Niklas Trulsen Max Germeroth, Julian Bachmann, Tobias Ebert, Torwarttrainer Norbert Neumann, Co-Trainer Mike Lengemann, Jannis Diehl (Kreisadministrator), (hockend) Benno Wöllentsien, Stanislaw Trailing, Patrick Lutzi, Kai Lenz, Leon Pingel, Alexander Einwächter, Christopher Linke und Steffen Koch. © Richard Kasiewcz

Beiseförth - Als die Spieler feierten, stand der Trainer im Abseits. „Die Mannschaft hat sich diesen Erfolg verdient“, sagte Teame Andezion nach dem 4:2 (1:1/1:1)-Finalsieg nach Elfmeterschießen gegen den FC Homberg, mit dem sich der SC Edermünde erstmals den Kreispokal holte.

Beiseförth - Während Andezion seinen Anteil an dem Triumph verschwieg, ließen seine Schützlinge vor allem ihre beiden Matchwinner hochleben: Torwart Tobias Ebert, der drei Elfmeter parierte, und Nico Langhans, der mit dem letzten Schuss dem SCE den Sieg sicherte.

„So kann man gehen“, freute sich der Stürmer, der in der kommenden Saison bei der Baunataler Eintracht eine neue Herausforderung in Angriff nehmen wird. Das gilt auch für Ebert, der von einem „wichtige Abschluss“ sprach.

Dass die 300 Zuschauer in Beiseförth einen langen Fußball-Abend genießen durften, war keine Überraschung. Schon während der Gruppenliga-Saison hatte sich herausgestellt, dass die beiden Teams gleichwertig waren. Und im Pokalfinale war früh zu erkennen, dass es knapp zugehen würde. In der Partie auf gehobenem Gruppenliga-Niveau hatte der FC Homberg zwar leichte spielerische Vorteile, doch die klareren Torchancen erarbeitete sich der SC Edermünde.

In der zehnten Minute hätte Jonathan Mertsch den SC in Führung bringen müssen, doch sein Abschluss aus sechs Metern geriet zum Schüsschen, das Ebert mühelos parierte. Acht Minuten später machte es Steffen Koch besser, als er den Ball nach einem Freistoß von Nico Langhans aus der Nahdistanz ins Tor bugsierte. Den Ausgleichstreffer erzielte Nico Brandt per Strafstoß, nachdem Oghenerure Emavwodia gefoult worden war (34.)

Spektakulär wurde es dann erst wieder in der 88. Minute, in der fünf Akteure in den Blickpunkt rückten: Jonathan Mertsch sprintete mit dem Ball am Fuß Richtung Tor, Stefan Graf holte ihn kurz vor der Strafraumgrenze von den Beinen, Schiedsrichter Florian Carls sah eine Notbremse und zeigte Graf die Rote Karte. Grandios geschossen von Nico Langhans war der folgende Freitstoß, aber Hombergs Torwart Hans-Jürgen Hypscher antwortete mit einer noch besseren Parade. In der Verlängerung passierte nichts und das folgende Elfmeterschießen brachte mehr Fehlschüsse als Treffer.

Dennoch tadelte Florian Seitz seine Schützen nicht. Das galt auch für Oghenerure Emavwodia, der ebenfalls scheiterte. Der Nigerianer wollte Ebert in Panenka-Manier überlupfen, aber das Resultat war ein Flachschuss, den Edermündes Torwart mühelos parierte. Für Seitz war „der Knackpunkt“ der Platzverweis gegen Graf. „Das Foul musste der Schiedsrichter nicht unbedingt als Notbremse werten. Mit elf Spielern in der Verlängerung hätten wir gewonnen“, mutmaßte Hombergs Trainer.

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