Schwalm-Eder-Kreispokal

Edermünde feiert in Besse 3:1-Erfolg

Webbereiter: Stanislaw Trailing (l.), hier im Zweikampf mit Besses Dennis Lengemann, brachte den SCE mit seinem Treffer zum 2:1 auf die Siegerstraße.
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Webbereiter: Stanislaw Trailing (l.), hier im Zweikampf mit Besses Dennis Lengemann, brachte den SCE mit seinem Treffer zum 2:1 auf die Siegerstraße.

Die Vorherrschaft in Edermünde ist geklärt. Zugunsten des Favoriten. Mit 3:1 (1:0) hat Fußball-Gruppenligist SC Edermünde das prestigeträchtige Gemeinde-Derby beim TSV Besse gewonnen und steht im Achtelfinale des Fußball-Kreispokals.

Besse - „Dieser Sieg schmeckt uns richtig gut. Wir sind über den Willen ins Spiel gekommen und haben uns in jeder Szene unterstützt und Mut gemacht“, lobte Teammanager Michael Martin, der zusammen mit Mike Lengemann den verhinderten Trainer Björn Kördel vertrat. Und dem verjüngten Team als Lohn eine ausgiebige dritte Halbzeit gestattete.

Angetrieben vom Dauergesang des SCE-Anhangs, der seinesgleichen sucht, gaben die Blau-Weißen vom Anpfiff weg den Ton an. „Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen. Edermünde war gedankenschneller“, zollte TSV-Coach Andreas Wenderoth den Gästen Respekt. Gleich der zweite Abschluss brachte die Führung. Weil Julian Bachmann geschickt in die Schnittstelle der Dreierkette passte. Weil Besses Torwart Patrick Patzer zögerte. Und weil Dominik Heldmann auch mit 35 Jahren kaltschnäuzig abschließen kann (16.). Heldmann (20.) und vor allem Bachmann (45.), der in Patzer seinen Meister fand, hätten das Resultat noch vor der Pause in die Höhe schrauben können.

Das Versäumte holte der Gruppenligist in weniger als 200 Sekunden nach. Zunächst durch Christopher Linke, der nach seiner Einwechslung für Kapitän Nicolai Jabornig im Zentrum voran ging und auf 2:0 erhöhte (53.). Dann belohnte sich Stanislaw Trailing für eine couragierte Vorstellung. Der 18-jährige Stürmer, der weite Wege ging und per Abstauber zur Stelle war (56.).

Joker Grünwald trifft

Doch weil Aufgeben im Duden der Hausherren nicht vorkommt, hatte es die Schlussphase vor 300 Zuschauern in sich. Erst stach Joker Sven Grünwald nach einer Ecke von Dennis Kornetzki zum 1:3 (72.), ehe der Ball Sekunden später erneut im Netz zappelte. Allerdings hatte Schiedsrichter Frank Jungermann vor dem Schuss von Leroy Bawuah auf Foulspiel an Tobias Ebert entschieden. Kaum stand der Torwart wieder zwischen seine Pfosten, da krachte es. Allerdings nur an der Latte durch einen fulminanten Schuss Sven Papes (76.). „Wir hätten das Ding durchaus drehen können, auch wenn Edermünde der verdiente Sieger ist“, betonte Wenderoth und richtet den Fokus nun auf den Meisterschaftskampf. Dann drücken sie Besse auch beim Nachbarn SCE die Daumen. Solche stimmungsvollen Derbys würden beide nur allzugern in der Gruppenliga feiern.

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