3. Liga: „Ohne Fünf“ zu den Panthern

Ein besonderer Saisonstart für die ESG Gensungen/Felsberg

Rechtzeitig zum Saisonstart wieder fit: Gensungens Rückraumspieler Heinrich Wachs (r.), der eine Daumen-Operation überstanden hat.
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Rechtzeitig zum Saisonstart wieder fit: Gensungens Rückraumspieler Heinrich Wachs (r.), der eine Daumen-Operation überstanden hat.

Ein Saisonstart ist immer wichtig. Schließlich gilt er als erster, häufig wegweisender Gradmesser für die komplette Saison und offenbart darüber hinaus, ob sich die wochenlange Plackerei in der Vorbereitung gelohnt hat.

Gensungen/Burscheid – Das erste Spiel der ESG Gensungen/Felsberg bei den Bergischen Panthern (Sa. 19 Uhr Max-Siebold-Halle) ist laut Maxim Schalles, Rechtsaußen des heimischen Handball-Drittligisten, „ein ganz besonderer Saisonstart“. Denn: Die normale Runde, die in einen Platz unter den ersten sechs und damit den sicheren Klassenerhalt münden soll, ist kurz (nur 22 Spieltage) und damit Patzer kaum wieder gut zu machen.

Weiterhin könnten sich die Edertaler im Westen das nötige Selbstvertrauen für das darauf folgende Derby gegen Eintracht Baunatal holen. Und - noch wichtiger - die Gastgeber umtreibt das gleiche Saisonziel. Drum attestiert deren Trainer Mutz dem Auftakt durchaus schon einen gewissen „Endspielcharakter“.

Vielversprechende Generalprobe beim 31:28

Sein Kollege Arnd Kauffeld widersteht der Versuchung eines solchen Blicks nach vorn, ist ganz auf das erste normale Saisonspiel nach über einem Jahr Pause fokussiert, darauf bedacht, „meine Mannschaft nicht unter Druck zu setzen“. Die feierte beim 31:28 gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen eine vielversprechende Generalprobe, muss aber wohl „ohne Fünf“ (die angeschlagenen Cornelius Feuring, Jannis Kothe, Vince Schmidt, Nino Jedinak und Hannes Friederich) ran.

Und damit mit komplett neuer rechter Seite, die Neuzugang Schalles (Rechtsaußen) und Jan-Hendrik Otto, der auf die Halbposition rückt, bilden. Immerhin: Heinrich Wachs ist rechtzeitig zurück, so dass der ESG-Coach zumindest im linken Rückraum Alternativen hat.

Jens Peter Reinarz glänzt mit Auge

Beim Aufsteiger von 2017 fehlt Rechtsaußen Jan Blum (Armbruch), der von Neuzugang Moritz Görgen (Zweitspielrecht Bayer Dormagen) ersetzt wird. Ansonsten kann Marcel Mutz auf seine bewährte und eingespielte Formation zurück greifen.

Also auch auf Simon Schlösser, der Kopf der Mannschaft, der die Zügel des Angriffsspiels seines Teams fest in der Hand hat und darüber hinaus dank seiner Schlagwürfe und seiner Zweikampfstärke auch noch extrem torgefährlich ist. Als klassischer Spielmacher geht dagegen Justus Überhold durch. Im linken Rückraum besticht der Erstliga erfahrene Jens Peter Reinarz (38 Jahre) mit seinem guten Auge, im rechten Henrik Heider und Simon Wolter mit ihrer Sprungkraft.

Dagegen hilft laut Maxim Schalles nur eine „aggressive 6:0-Deckung“. In der Hoffnung auf viele Ballgewinne, um den eigenen Tempogegenstoßturbo anzuschmeißen. Als pfeilschnelle Vollstrecker empfahlen sich in der Vorbereitung der Linkshänder selbst und auch Linksaußen Max Lippold. So könnt‘s klappen mit einem gelungenen Saisonstart, den beide Teams so herbei sehnen. (Ralf Ohm)

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