Landesliga:

Ein Derby der Gegensätze: Körle/Guxhagen klarer Favorit gegen Wollrode

Szene aus dem Hinspiel: Magnus Rulff (l.) und Lukas Reinbold von der MSG Körle/Guxhagen stören Wollrodes Kevin Gockel beim Wurf.
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Szene aus dem Hinspiel: Magnus Rulff (l.) und Lukas Reinbold von der MSG Körle/Guxhagen stören Wollrodes Kevin Gockel beim Wurf.

Derbyfieber in Guxhagen: Nach Beendigung der Handball-Weihnachtspause kommt es zum erneuten Klassiker-Duell zwischen der im sportlichen Höhenflug befindlichen MSG Körle/Guxhagen und dem TSV Wollrode, der nach dem Landesliga-Aufstieg in der Hinrunde viel Lehrgeld bezahlen musste (Sa. 18 Uhr, Kreissporthalle Guxhagen).

Guxhagen – Die Ausgangslage könnte für beide Vereine unterschiedlicher nicht sein. Während die Gastgeber verlustpunktfrei an der Spitze stehen, rangiert der TSV noch immer ohne Punkt am Tabellenende. Dementsprechend liegt die Favoritenrolle klar auf Seiten der MSG. Doch Vorsicht: Schon im Hinspiel tat sich Körle/Guxhagen beim 27:25-Erfolg sichtlich schwer.

MSG Körle/Guxhagen

Nach dem makellosen Saisonstart scheint in Körle/Guxhagen zur Zeit die Sonne im meteorologisch eher tristen Januargrau. Das Team tritt, gestärkt durch die erfolgreichen Auftritte gegen Hünfeld sowie Rotenburg, selbstbewusst auf und hat die Aufstiegsrunde fest im Visier. Trainer Christian Schade ist stolz auf seine Jungs, mahnt aber auch zur Demut. Die Fehleranalyse aus dem Hinspiel bestimmt folgerichtig die taktische Marschroute für Samstag. „Wir haben gerade in der zweiten Halbzeit unsere Angriffe nicht konsequent zu Ende gespielt, zu früh abgeschlossen oder den Kreis gesucht und so Wollrode immer wieder stark gemacht“, sagt Schade. Dies zu vermeiden, ist auch der Schwerpunkt der letzten Trainingseinheiten.

Die MSG kann mit Ausnahme von Julian Lanatowitz (schwere Ellenbogenverletzung aus dem Hinspiel) auf alle Spieler zurückgreifen. Eugen Gisbrecht und Niklas Griesel befinden sich noch im Urlaub, stehen aber am Samstag zur Verfügung.

TSV Wollrode

Alles andere als heiter ist die Großwetterlage in Wollrode, wo der erste Saisonsieg und somit der erste Erfolg nach dem Aufstieg 2020 weiter auf sich warten lässt. Nach dem Wechsel von Hannes Friedrich zur ESG Gensungen/Felsberg und der langwierigen Verletzung von Jonas Herlitze fehlt es im Offensivspiel an Durchschlagskraft und Torgefahr aus der zweiten Reihe.

Einer allerdings ist in bestechender Form: Linksaußen Jan Habenicht, der im Hinspiel 16 mal traf, führt mit über zehn Toren im Schnitt pro Spiel einsam die Torjägerliste der Landesliga an. Auf seine Treffsicherheit und den Faktor Derby setzen sie im Wollröder Lager. Darauf baut auch Trainer Mensur Fitozovic: „Wir werden versuchen, mit unserer Moral und über den Kampf für eine Überraschung zu sorgen.“ Ansonsten nimmt er die Außenseiterrolle gerne an. Zumal seine Mannschaft in den Kaltstart muss. Aufgrund der geschlossenen Kreissporthalle war für den TSV seit Beginn der Weihnachtsferien kein Training möglich.

Hinweis

150 Zuschauer sind für das Derby zugelassen. Die Regelung ist 2 G plus. Bei Jugendlichen zählt das Testheft. Dauerkarteninhaber werden gebeten, spätestens 30 Minuten vor Spielbeginn zu erscheinen. Danach gehen die restlichen Karten in den freien Verkauf und es besteht kein Anspruch mehr auf einen sicheren Platz. (Max Alter)

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