Oberliga:

Ein Wiedersehen für Michal Pavolka mit TSV Besse gegen TTC Langen

Michal Pavolka
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Michal Pavolka

Richtungsweisender Doppelspieltag für den TSV Besse: Der Tischtennis-Oberligist erwartet den TTC Langen in der Bilsteinhalle (Sa. 18 Uhr), ehe er beim TV Dreieichenhain (So. 14 Uhr) ran muss.

Edermünde – „Wir hoffen auf drei Punkte“, strahlt TSV-Teamchef Manfred Pfaff Zuversicht aus. Zu einem Zeitpunkt, wo seine Mannschaft mit 2:6-Zählern tabellarisch in Bedrängnis ist. In der der Heimpartie gegen Langen, in der schon ein Remis als Erfolg zu werten wäre, steht Besses Top-Akteur Michal Pavolka besonders im Blickpunkt. Einerseits, weil er zuletzt wegen Rückenbeschwerden kurzfristig absagen musste. Da kann Pfaff aber Entwarnung geben. Andererseits, weil Pavolka noch in der vergangenen Saison im Dress der Südhessen als deren Nummer eins erfolgreich aufschlug.

Allerdings präsentiert der TTC jetzt ein neu formiertes Quartett, das als Tabellendritter positiv überrascht. Dabei wurden Top-Mannschaften wie Eintracht Frankfurt mit 7:3 und Meisterschaftsfavorit Bad Homburg II mit 6:4 bezwungen. So schlugen im vorderen Paarkreuz der Ukrainer Vladyslav Ratushniak und Nagoto Nogami sehr erfolgreich ein. Der Japaner spielte zuletzt noch für den TV Dreieichenhain, wo ihn Pavolka in drei engen Sätzen schlagen konnte. Dass das Team aus dem Landkreis Offenbach auch im zweiten Paarkreuz gut besetzt ist, weiß Besses Nummer vier Tyler Köllner. „Gegen Spieler wie Michal Korycki oder Mykhailo Mosiuk wird es sehr schwierig für mich, zumal ich nach dem enttäuschenden Top 48-Bundesranglistenturnier erst wieder Selbstvertrauen aufbauen muss.“

Bessere Chancen am Sonntag

Dafür rechnet er sich am Sonntag in Dreieichenhain bessere Chancen aus, obwohl der Druck in diesem Schlüsselspiel hoch ist. Der gastgebende Tabellensiebte sammelte mit 5:5-Teilerfolgen gegen Langen und Biebrich seine ersten Zähler, ehe er am vergangenen Wochenende einen 7:3-Sieg über Schlusslicht TuS Kriftel feierte.

Großen Anteil daran hatte Top-Akteur Matthias Bomsdorf. Neu kam als Nummer zwei Andreas Gehm. Der Abwehrspezialist kam aus Bad Homburg und bringt als ehemaliger Bundesligaspieler viel Erfahrung ein. Im unteren Paarkreuz stellen sich Sebastian Pfaff und Tyler Köllner, der im Training besonders an seinen zuletzt schlecht funktionierenden kurzen Aufschlägen gefeilt hat, auf Wolfgang Dörner und Marvin Werner ein. (Reinhold Döring)

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