Eberhardt nach Neuseeland

Eintracht Böddiger muss gegen Top-Favorit Oberursel improvisieren

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Fliegt nach Neuseeland: Fiona Eberhardt fehlt Böddiger ab sofort. 

Die Rollen sind klar verteilt. Gegen den Aufstiegsfavoriten TSG Oberursel sind die Oberliga-Handballerinnen des TSV Eintracht Böddiger (Sa. 17 Uhr, Stadtsporthalle Felsberg) klarer Außenseiter.

„Wir müssen die Köpfe wieder freibekommen. Zuletzt war alles etwas zu statisch und verkrampft“, sagt TSV-Trainerin Lena Hildebrandt. Bei der Eintracht ist zudem Improvisationstalent gefragt, denn neben den Verletzten Emilie Giese (Schulter), Lena König und Juliane Reinbold (beide Hand) steht Abwehrspezialistin Fiona Eberhardt (beruflich nach Neuseeland) nicht mehr zur Verfügung. Auch die reaktivierte Katrin Benda fehlt. Der Einsatz von Christin Schene ist offen.

Torfabrik der Liga

Oberursel ist vor allem im Rückraum exzellent besetzt. Neben Spielmacherin Nadine Okrusch baut Trainer Paul Günther auf die Halblinke Berit Mies. Dazu wurde Michelle Okrusch reaktiviert, was die Durchschlagskraft des TSG-Rückraums noch einmal verbessert. Allerdings muss Günther auf seine Torjägerin Viktoria Heilmann verzichten. Die Rechtsaußen fällt mit einer Knöchelverletzung aus. Dafür sprang die 18-Jährige Katharina Löbrich zuletzt effektvoll in die Bresche.

Die Gäste variieren zwischen einer 6:0 und einer 5:1-Deckung mit Nadine Okrusch als Vorgezogene. Zudem geht die Günther-Sieben hohes Tempo. Und dies nicht nur im Gegenstoß oder der zweiten Welle, sondern auch im Positionsspiel, wo Mies und die Okrusch-Schwestern häufig in die Tiefe gehen und den Zweikampf suchen.

Bei den Edertalerinnen regiert vor dem Vergleich mit der Tormaschine der Liga (im Schnitt 29,8 Treffer) das Prinzip Hoffnung. „Vielleicht unterschätzen sie uns“, hofft Lena Hildebrandt. So wie beim letzten Aufeinandertreffen im Februar, als die Bö-Babes dem damaligen Spitzenreiter ein 37:37 abtrotzten. 

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