Auch Edermünde im Halbfinale

Enes Sezer sorgt für Felsberger Coup im Fußball-Kreispokal

Mann des Abends: Felsbergs Doppel-Torschütze Enes Sezer (r.) zieht hier vor Gudensbergs Kapitän Julian Lauterbach ab.
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Mann des Abends: Felsbergs Doppel-Torschütze Enes Sezer (r.) zieht hier vor Gudensbergs Kapitän Julian Lauterbach ab.

Vier Gruppenligisten kämpfen im kommenden Jahr im Halbfinale um den Sieg im Fußball-Kreispokal. In den letzten Viertelfinals schaltete der FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz überraschend Verbandsligist FSG Gudensberg aus, während der SC Edermünde in Wasenberg gewann.

Schwalm-Eder – Zuvor hatten sich der FC Homberg und der TSV Mengsberg für die Runde der letzten Vier qualifiziert.

FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz - FSG Gudensberg 2:1 (2:0). Angeführt vom zweifachen Torschützen Enes Sezer gelang dem FV der Coup. „Eine starke kämpferische Leistung der gesamten Mannschaft hat das möglich gemacht“, lobte FV-Trainer Christian Leck. Die favorisierten Gäste waren noch nicht auf Betriebstemperatur, als FV-Torjäger Sezer mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze für die 1:0-Führung seiner Elf gesorgt hatte (2.). Indes, nachfolgend dominierten die Gäste das Spiel. Besaßen durch Nico Döring und Philipp Wissemann auch gute Einschussmöglichkeiten, scheiterten jedoch zumeist an sich selbst oder FV-Ballfänger Erik Strube. Wie es geht zeigte dagegen erneut Enes Sezer. Nachdem ein Gudensberger Verteidiger ausgerutscht war, schickte Felsbergs Antreiber Henrik Heinemann mit einem feinen Steilpass Sebastian Kraus auf die Reise. Dessen Querpass brauchte Sezer nur noch zum 2:0 einzuschieben (38.).

Beiden Seiten boten sich nach der Halbzeitpause Möglichkeiten zur Ergebnisänderung. Richtig spannend wurde es nochmal im Finale. Als nämlich Nico Döring der Anschlusstreffer zum 2:1 gelang (88.) und Philipp Wissemann in der Nachspielzeit eine Großchance zum 2:2 über den Kasten setzte (90. + 5). So blieb es beim Sieg der Leck-Elf, der jedoch mit der Verletzung von Julian Sattelmacher teuer erkauft wurde.

SC Edermünde - SG Antrefftal/Wasenberg 1:0 (0:0). „Wir haben uns vor dem Spiel vorgenommen, dass wir die Sache sehr ernst nehmen, Das haben wir gut durchgezogen“, zeigte sich SCE-Trainer Björn Kördel dennoch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und möchte „den Schwung mit in die wichtigen anstehenden Serienspiele mitnehmen.“

Die Gastgeber machten ihre Sache im ersten Abschnitt richtig gut, ließen bis auf den Pfostenschuss von Robin Zadach kaum etwas zu (21.). Zweimal musste SG-Torhüter Nico Geisel gegen Jabornig (13.) und Christopher Linke (37.) klären. Auch nach dem Wechsel hielt das Bollwerk der Gastgeber um den überragenden Abwehrchef Marc Phillip Stöhr lange.

Erst ein fantastischer Treffer brach den Bann. Nach Vorlage von Dominik Heldmann nahm sich Jabornig ein Herz und schoss aus 20 Metern in den rechten oberen Tor Knick das Tor des Abends (57.). Auf der Gegenseite hatte Fabian Berg die beste Gelegenheit, scheiterte aber mit einem Flachschuss an SCE-Torhüter Philipp Maurer (62.).

„Natürlich hat man spielerisch einen Unterschied gesehen, aber wir haben auch ganz andere Ziele, wollen uns jetzt einzig und allein auf den Ligaverbleib konzentrieren“, ist die Niederlage für SG-Spielertrainer Fischer kein Beinbruch. (Bernd Knauff/Bernd Krommes)

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