3. Liga:

ESG Gensungen/Felsberg mit zwei Fragezeichen vor Premiere beim Longericher SC Köln

Leidenschaftlich: Trainer Chris Stark, der mit Longerich erstmals Gensungen/Felsberg erwartet.
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Leidenschaftlich: Trainer Chris Stark, der mit Longerich erstmals Gensungen/Felsberg erwartet.

Es ist der Vergleich zweier ehemaliger Zweitligisten. Das Duell zweier Vereine, die ausschließlich auf Kräfte aus der jeweiligen Region setzen. Zwei Klubs, die nach einem Umbruch in die 3. Handball-Liga zurückkehrten. Der Longericher SC bereits 2015, die ESG Gensungen/Felsberg 2020.

Köln/Gensungen – Vor allem aber ist es das erste Kräftemessen der Kölner und der Edertaler, das am Samstag zur Hauptsaison in der Karnevalshochburg stattfindet (19 Uhr). „Ich traue uns da schon einiges zu“, gibt ESG-Coach Arnd Kauffeld den Mutmacher und erhofft sich von seinen Schützlingen eine „gewisse Lockerheit“ nach dem ersten Punktgewinn vor den eigenen Anhängern beim 33:33 gegen TuSEM Essen II. Auch wenn sich Gensungen dabei in letzter Sekunde den möglichen Sieg nehmen ließ.

Gleich zwei Spieler sind im Vergleich dazu angeschlagen. Torhüter Lukas Voß (Zeh) und Rückraumspieler Jona Gruber (Ellbogen). Kauffeld macht bei seinem Team eine neue Mentalität aus. Dergestalt, „dass die Anfangsnervosität weg ist.“ Die Folge: „Wir gehen die Sache jetzt konzentrierter an und sind präsenter in den direkten Duellen.“

LSC gewann fünf der letzten sechs Spiele

Auch die Kölner brauchten eine Anlaufzeit. Der LSC startete mit 2:6-Zählern, hat dann aber fünf von sechs Spielen (u.a. 32:29 gegen Baunatal) gewonnen. Damit liegt das Team von Trainer Chris Stark auf Kurs Aufstiegsrunde. Der 40-Jährige dient bei den Rheinländern als Vorbild. Er spielte in der Jugend und bei den Männern bis zur Oberliga für Longerich, ehe er 2011 zum Trainer wurde und 2015 die Rückkehr in die 3. Liga ermöglichte. 2018 wollte er als Sportlicher Leiter kürzen treten, ehe er sich in diesem Sommer von einer Rückkehr auf die Bank überzeugen ließ. Gemeinsam mit den Co-Trainern Christian Born und Philipp Krüger versteht er sich als Trio.

Die Anlaufschwierigkeiten in dieser Spielzeit gehen einher mit einer Hiobsbotschaft.Publikumsliebling und Co-Kapitän Valentin Inzenhofer verletzte sich vier Tage vor Rundenstart derart schwer am Knie, dass der starke Rückhalt in dieser Saison nicht mehr eingesetzt werden kann. Phasenweise hatten die Kölner nur acht fitte Spieler, so dass Co-Trainer Born im Rückraum aushalf. Mit den Kreisläufern Dustin Thöne und Malte Nolting sowie Spielmacher Lukas Martin Schulz kehren drei Akteure ins Aufgebot für Samstag zurück. „Wir werden Gensungen nullkommanull auf die leichte Schulter nehmen“, betont Chris Stark und freut sich auf ein Handballfest vor 400 Zuschauern.

Anmelden für kostenlosen Fanbus

Die ESG setzt einen kostenlosen Fanbus nach Köln ein, der um 14 Uhr an der Kreissporthalle abfährt. Für alle Fanclubmitglieder werden zusätzlich noch die Eintrittskosten übernommen. Anmeldung bei Thomas Teiß (Tel.: 01 73 / 91 09 05 4), Sandra Lohne (Tel.: 01 72 / 17 49 67 7) oder per Email an fanclub-hoelle-nord@web.de. (Sebastian Schmidt)

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