Ligapokal

ESG Gensungen/Felsberg peilt gegen SV Zweibrücken den ersten Heimsieg in der 3. Liga an

Auf ihn ist Verlass: Torwart Lukas Voß, dem Trainer Arnd Kauffeld erfreuliche Entwicklungsschritte attestiert. Und der nun im Ligapokal mit der ESG gegen Zweibrücken gefordert ist.
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Auf ihn ist Verlass: Torwart Lukas Voß, dem Trainer Arnd Kauffeld erfreuliche Entwicklungsschritte attestiert. Und der nun im Ligapokal mit der ESG gegen Zweibrücken gefordert ist.

Diesmal könnt‘s was werden. Mit dem ersten Heimsieg als Handball-Drittligist, nachdem der Aufstieg der ESG Gensungen/Felsberg nun schon fast ein Jahr her ist. Viele Gelegenheiten, den Mythos der „Hölle Nord“ zu reaktivieren, hatten die Edertaler pandemiebedingt nicht. Weder in der abgebrochenen Meisterschaft noch im Ligapokal, wo es nun zum Aufstiegsduell mit dem SV Zweibrücken kommt.

Gensungen/Zweibrücken - „Die Motivation ist groß, endlich zu Hause den ersten Erfolg einzufahren“, bestätigt ESG-Trainer Kauffeld. Es wäre auch der erste Sieg im Ligapokal nach den beiden Remis bei der HSG Rodgau Nieder-Roden und dem TV Kirchzell. Zwei Spiele die gezeigt hätten, „dass wir uns in der 3. Liga nicht zu verstecken brauchen“ (Kauffeld).

Das dürfte auch für die Saarländer am Samstag (19.30 Uhr Kreissporthalle, live auf Sportdeutschland.tv) gelten, nach zwei Jahren Oberliga wieder in der 3. Liga zurück. Die gewannen in Kirchzell - ihrem bisher einzigen Spiel im Ligapokal - gar mit 31:26. Ihr Markenzeichen: eine schwer zu bespielende 3:2:1-Deckung vor zwei starken Torhütern. Alexander Dörr ist derzeit die Nummer eins, nachdem Marko Ivankovic, 2019 aus der ersten bosnischen Liga an die Saar gewechselt, verletzt war und in Gensungen sein Comeback feiern will.

Zweibrückens offensive Abwehr schwer zu bespielen

Kopf der Mannschaft ist der torgefährliche Spielmacher Tim Götz. Ansonsten baut Trainer Bullacher auf junge und begeisterungsfähige Eigengewächse. Und betont, in Personalunion als Jugendleiter, nicht ohne Stolz die „große Durchlässigkeit“ im Verein verbunden mit einer „hohen Bereitschaft auf eigene Talente zu setzen“. Dazu passt auch der einzige bereits spielberechtigte Neuzugang Philipp Kockler, 20-jähriges Rückraumtalent vom Oberligisten Illtal.

Bei der ESG darf Tom Küllmer von der MSG Körle/Guxhagen bereits ran. Und macht das richtig gut. Arnd Kauffeld lobt den „sicheren Abschluss“ seine neuen Kreisläufers, wodurch die Rippenprellung von Christoph Koch kaum ins Gewicht fiel.

Zu den weiteren, bisher recht erfreulichen Erkenntnisse vom ESG-Coach gehören die Fortschritte von Torwart Lukas Voß („Seine Beinarbeit ist wesentlich besser geworden“), die „Zielstrebigkeit“ von Vince Schmidt und die gewachsene Abschlusssicherheit von Linksaußen Maximilian Lippold. Gute Voraussetzungen also, um in eigener Halle endlich den ersten Drittligasieg der Saison zu feiern. (Ralf Ohm)

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