Hallenkreismeisterschaft: Mengsberg I und II, Schrecksbach sowie Chattengau weiter

Favoritensterben in Fritzlar

Mit vollem Einsatz: Neuental/Jesbergs Manuel Zechner stoppt hier Gian Luca Sanzone vom TSV Mengsberg. Foto: Kasiewicz

Fritzlar. Es war das Hallenturnier der Überraschungen in Fritzlar. Am Samstag und Sonntag kamen jeweils 200 Zuschauer in die Halle, um ein Favoritensterben in der Hallenkreismeismeisterschafts-Vorrunde zu erleben. So blieben Gruppenligist TSV Wabern und selbst Hessenligist 1. FC Schwalmstadt auf der Strecke.

Der TSV Mengsberg beherrschte am ersten Tag die Konkurrenz in beiden Gruppen. „Wegen der Meisterschaft haben wir nur an einem Turnier in Kirchheim teilgenommen und auch nur die Spieler eingesetzt, die Lust auf Hallenfußball haben“, sagte Trainer Mario Selzer, der zusammen mit dem Sportlichen Leiter Martin Kubitschko an der Seitenlinie stand.

In der Gruppe 5 setzte sich der Mengsberg II mit zehn Punkten vor dem Gruppenligisten SG Neuental/Jesberg (9) und dem A-Ligisten FSG Eder/Ems (9) durch und erreichte das Finale am kommenden Sonntag in Treysa. Hauptgarant des Erfolges war Torjäger Philipp Kloske, der sieben der 17 Tore erzielte. An zweiter Stelle folgte Gian-Luca Sanzone, der viermal traf.

Knapp gescheitert ist hingegen Gruppenligist Nebental/Jesberg, der im entscheidenden und spannenden Spiel beim 3:3 den Sieg gegen Mengsberg verpasste.

Die Gruppe 6 beherrschte der Verbandsligist aus Mengsberg nach Belieben. Fünf Spiele und fünf Siege standen am Ende zu Buche, die dank einer geschlossen Mannschaftsleistung und der dreifachen Torschützen Fidan Gökhan, Lars Krätschmer, Dennis Dorfschäfer und Emre Sekmen erreicht wurden. Eine überraschend starke Leistung bot auch der B-Ligist SC Riebelsdorf, der die Kreisoberligisten aus Englis/Kerstenhausen/Arnsbach und Gudensberg auf die Plätze verwies. Den zweiten Platz sicherte sich der Sportclub aufgrund des gewonnen direkten Vergleichs gegen Englis/K/A, den er mit 1:0 für sich entschied.

In der Gruppe 7 gab es einen Überraschungssieger. Gruppenligist VfB Schrecksbach setzte sich vor dem 1. FC Schwalmstadt durch. Das lag unter anderem auch an Mehmet Omerovic. Dem Schrecksbacher gelangen in der Vorrunde sechs Tore. Die Schwalmstädter spielten zwar auch kein schlechtes Turnier, patzten dann ausgerechnet gegen den Tabellenletzten Fritzlar II, die gegen den Hessenligisten ihren einzigen Punkt holten – und ihr einziges Tor schossen. Damit war klar: Außenseiter Schrecksbacher steht in der Finalrunde in Treysa, also fast ein Heimspiel für die Jungs von Trainer Christof Baum.

Auch in der Gruppe 8 gab es eine Überraschung. Nicht Gruppenligist Wabern kam eine Runde weiter, sondern Kreisoberligist Chattengau/Metze. Die setzten sich in einem Endspiel um den ersten Platz gegen Kreisligist Fritzlar 3:2 durch. Abdul Abdali war da der überragende Mann. Er erzielte alle drei Tore. Dabei musste Chattengau/Metze zweimal einen Rückstand aufholen. Wabern hingegen patzte in den Gruppenspielen gegen B-Ligist Eintracht Singlis. Damit war die Teilnahme an der Endrunde dahin.

Von Uwe Verch

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