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FC Homberg unter Wert geschlagen

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Von: Bernd Knauff

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Mit viel Einsatz: Hombergs Herbert Klaus (r.) grätscht in den Schuss des Dörnbergers Fabrice Hansch.
Mit viel Einsatz: Hombergs Herbert Klaus (r.) grätscht in den Schuss des Dörnbergers Fabrice Hansch. © Richard Kasiewicz

Am Ende war‘s deutlich. Nach einer Stunde Spielzeit sorgte ein Doppelschlag binnen fünf Minuten durch Florian Müller (59.) und Dominik Richter (64. FE) zum 4:1 für die Vorentscheidung beim 6:1 (2:1)-Erfolg des FSV Dörnberg im Achtelfinale des Fußball-Hessenpokals beim FC Homberg. Damit verdiente sich die Elf aus dem Habichtswald den Einzug ins Viertelfinale, in dem mit Drittligist SV Wehen Wiesbaden ein attraktiver Gegner auf den Tabellenführer der Verbandsliga wartet.

Homberg - Doch die Gäste hatten viel Arbeit zu verrichten. „Wir haben das in der Startphase richtig gut gemacht“, lobte Hombergs Trainer Florian Seitz seine Schützlinge, die zunächst gleichwertig waren und durch den 25m-Freistoß von Leon Vollmer (10.) sowie den Kopfball von Nico Brandt (14.) auch die ersten Torchancen besaßen.

Allerdings: Den ersten Treffer in der intensiv geführten Auseinandersetzung erzielten die cleveren Gäste, als Toni Dombai einen feinen Steilpass von Fabrice Hansch zur 1:0-Führung veredelte (19.). Während Marvin Schmidt für die Kreisstädter an Torhüter Nico Bergner scheiterte (25.), bot der FSV im Gegenzug Effektives: Pfeilschnell im umschalten und sauber über die rechte Seite kombiniert, versenkte Kevin Richter eine Hereingabe von Timo Dauber volley zum 2:0 (27.).

Doch die Hausherren zeigten sich unbeeindruckt.. Und nutzten eine der seltenen Schwächen in der Dörnberger Defensive zum 2:1-Anschlusstreffer, als Marvin Schmidt ein Zuspiel von Nico Brandt unter die Torlatte drosch (42.). Hoffnung auf mehr wurde durch das Verletzungspech getrübt. Während Hannes Seitz und Lucas Unbehaun kurz vor Beginn der Partie passen musste, traf es während der Begegnung noch den bereits angeschlagen ins Spiel gegangenen Alexander Depperschmidt (30.), Torschütze Schmidt (46.) und Herbert Klaus (56.). Da überraschte es nicht, dass Dörnberg, wenn auch ohne Torjäger Pascel Kemper, die Begegnung nach der Halbzeitpause zunehmend dominierte.

Und vorzeitig auf die Siegerstraße einbog, ohne dass zügige Umschalten einzustellen. So erhöhte Dennis Dauber nach Vorlage von Dominik Richter auf 5:1 (75.). Henrik Dietz sorgte per Kopfball schließlich für den Endstand (83.). Da hatte sich der unter Wert geschlagene Gruppenligist längst mit der Niederlage abgefunden.

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