Verbandsliga

FC Körle baut auf Halil Inan als neuen Trainer

Freut sich auf den FC Körle: Trainer Halil Inan, hier im Vordergrund leidenschaftlich im Einsatz bei seiner letzten Station beim FSV Wolfhagen zu sehen.
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Freut sich auf den FC Körle: Trainer Halil Inan, hier im Vordergrund leidenschaftlich im Einsatz bei seiner letzten Station beim FSV Wolfhagen zu sehen.

Der Fußball-Verbandsligist FC Körle ist bei der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden. Es ist Halil Inan.

Und der Baunataler ist im Schwalm-Eder-Kreis kein Unbekannter, denn er war von 2014 bis 2017 bei der SG Kirchberg/Lohne tätig. Da der B-Lizenz-Inhaber seinen Job erst am 1. Juli antritt, wird der FC die verbleibenden fünf Monate mit einer Interimslösung überbrücken. Der Sportliche Leiter Sascha Habedank und der Sportlicher Berater Bert Muster werden das Training leiten, sobald das wieder erlaubt ist.

Muster war es auch, der nach der Trennung von Eugen Wagner den Kontakt zu Inan aufnahm, weil er davon überzeugt ist, dass der 42-Jährige dem Körler Anforderungsprofil voll und ganz genügen wird. „Nach den vielen Wechseln in den vergangenen beiden Jahren waren wir auf der Suche nach einem erfahrenen Trainer, auf den wir langfristig setzen können“, sagt Habedank.

Künftig keine festen Gehälter für Spieler

Unabhängig vom weiteren Verlauf dieser Saison werden die Körler in der kommenden Spielzeit in der Gruppenliga antreten. Der Abstieg beziehungsweise Rückzug wird Inan die Gelegenheit geben, noch mehr Talente in die erste Mannschaft zu integrieren. „Allerdings schwebt uns eine Mannschaft aus erfahrenen und jungen Spielern vor, mit der Halil Inan langfristig arbeiten kann“, sagt Habedank. Der Sportliche Leiter kündigte an, dass es künftig keine festen Gehälter für die Körler Spieler geben wird. Dennoch hat bisher nur Innenverteidiger Maximilian Sobocinski, der sich aus privaten Gründen dem FC Homberg angeschlossen hat, den Tabellenletzten verlassen.

Unterdessen freut sich Inan auf seine neue Aufgabe. Und denkt nicht an Platzierungen und Statistiken, sondern möchte seiner Mannschaft mehr Spielfreude vermitteln. „Wir werden in der Gruppenliga vermutlich keinen Druck haben, was den Akteuren die Gelegenheit gibt, mit Spaß und Freude bei der Sache zu sein“, sagt der im Schauenburger Ortsteil Hoof aufgewachsene Trainer.

Spaß und Freude sind Inan am wichtigsten

Mit dieser Philosophie war Inan bei seiner bisher letzten Trainerstation zunächst erfolgreich. In der Saison 2018/19 schrammte der FSV Wolfhagen nur knapp am Aufstieg in die Verbandsliga vorbei. Allerdings lief es in der darauffolgenden Spielzeit weniger gut, sodass sich der Trainer und der FSV trennten, nachdem der Coach dem Verein seine Demission angeboten hatte.

Halil Inan bewegte sich auch als Spieler überwiegend im Bereich Gruppenliga/Verbandsliga. So war er bei der SG Schauenburg, dem FSV Kassel, dem VfL Kassel und erneut bei der SG Schauenburg. Stets zählte der Sechser zu den Leistungsträgern. (Gerd Brehm)

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