Verbandsliga: Viele Fragezeichen beim Personal

FC Körle greift im Kellerduell beim FSV Thalau nach dem Strohhalm

Nimmt Druck vom Team: Trainer Eugen Wagner, der mit dem FC Körle in Thalau dennoch drei Punkte holen sollte.
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Nimmt Druck vom Team: Trainer Eugen Wagner, der mit dem FC Körle in Thalau dennoch drei Punkte holen sollte.

Die Stimmung in der Mannschaft könnte besser sein. Da macht Eugen Wagner, der Trainer des FC Körle, kein Geheimnis daraus. Acht Niederlagen in neun Spielen, 6:33-Tore, noch kein Sieg. In fast jeder Statistik ist sein Team Letzter.

Körle – Das sollte sich schleunigst ändern. Möglichst am Sonntag (15 Uhr), wenn das Schlusslicht der Fußball-Verbandsliga beim FSV Thalau zu Gast ist. „Wir müssen uns ein Stück weit vom Druck lösen. Für einige der Jungs war der offensichtlich zu groß“, betont der Coach. Und weiß, dass sein Team besonders in den Duellen mit den Gegnern auf Augenhöhe enttäuschte. Beim 0:3 gegen Türkgücü Kassel, als sogar in Überzahl nichts gelang, beim 3:3 gegen Hombressen/Udenhausen, als der erste Erfolg bis zum 3:0 greifbar nahe war, und vor allem zuletzt beim 0:3 im Derby gegen Gudensberg.

Deswegen sind die Partien in Thalau und drei Tage später gegen Sandershausen schon fast die letzten Chancen, nochmals Anschluss an die Konkurrenz zu finden. „Wir müssen jetzt wieder mehr Fußball arbeiten. Kampf und Zusammenhalt zeigen, was Körle seit Jahren auszeichnet“, erklärt der junge Coach.

Acht Spieler sind angeschlagen

Und hofft inständig, dass sich einige Fragezeichen bis zum Anpfiff auflösen. Gleich acht Körler sind angeschlagen. Fast ausschließlich wegen muskulärer Beschwerden. Bei Luis Taube, Philipp Winkler und Vyacheslav Petrukhin ist die Hoffnung am größten. Auch bei Dennis Alberding und Nils Schöneberg scheint ein Einsatz möglich. Bei Patrick Misiak, Karim Kouay und Jonas Hentschel eher nicht.

Somit ist offen, wer sich neben Maximilian Sobocinski in der Innenverteidigung Vollblutstürmer Stanislav Szilagyi annehmen wird. Dem 39-jährigen Slowaken, dessen höherklassige Laufbahn 2014 in der Hessenliga beim TSV Lehnerz endete. Und der sich eigentlich eher seiner Trainerkarriere in der B-Jugend-Hessenliga beim JFV Viktoria Fulda sowie Fußballcamps widmen wollte. Wegen Personalsorgen wurde Szilagyi reaktiviert und beweist mit zwei Toren und einem Assist in sechs Einsätzen noch Klasse. Somit hat er seinen Anteil an immerhin sieben Punkten in den Heimspielen, die die eingespielten Osthessen sammelten.  sbs

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