Verbandsliga:

FC Körle hat gegen starken SSV Sand drei Asse wieder an Bord

Wieder am Ball: Thomas Melnarowicz (rechts, hier gegen den Ex-Melsunger Sören Lange) wird den FC Körle gegen den SSV Sand als Kapitän führen.
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Wieder am Ball: Thomas Melnarowicz (rechts, hier gegen den Ex-Melsunger Sören Lange) wird den FC Körle gegen den SSV Sand als Kapitän führen.

Die Fußballer des FC Körle legten beim 0:3 gegen nach zwei Platzverweisen am Ende nur noch neun Mann von Türkgücü Kassel einen Fehlstart hin. Am Samstag (15.30 Uhr, Schwarzwald-Kampfbahn) haben die Körler mit dem SSV Sand ein Schwergewicht der Verbandsliga Nord zu Gast.

Körle – Abhaken. Lernen. Besser machen. Das ist die Marschroute der Fußballer des FC Körle. „Das 0:3 war uns eine Lehre. Die Jungs wissen jetzt, dass sie keine Zeit haben, die Bälle immer sauber zu verarbeiten und mit mehr Härte dagegen halten müssen“, betont FCK-Coach Eugen Wagner. Mit den Verteidigern Max Heinemann und Adrian Schindzielorz, den Mittelfeldspielern Jonas Hentschel und Lukas Greiner sowie Ousmane Sow (kam vom JFV Söhre) gaben gleich fünf Jungspunde ihr Debüt, die in der vergangenen Saison in der A-Junioren-Kreisliga kickten. Heinemann, Hentschel, Schindzielorz und Greiner wurden Kreismeister mit der SG Guxhagen/Körle/Fuldabrück.

Enormer Sprung für Körles Talente

Ein enormer Sprung für diese Talente. Da dürften sie aufatmen, dass gleich drei Leistungsträger gegen Sand zurückdrängen. Torwart Mario Umbach, der im Urlaub weilte. Luis Taube, der nach einer Rippenprellung auf die Zähne beißen wird. Und Thomas Melnarowicz. Der Sturmtank hat eine Wadenzerrung auskuriert und wird Körle erstmals als Kapitän auf den Platz führen. Abräumer Taube hat die Binde abgegeben.

Noch zwei Wochen gedulden wegen eines Muskelfaserrisses muss sich hingegen Innenverteidiger Maximilian Sobocinski. Ebenso lange wird Nils Schöneberg mindestens fehlen. Der Stürmer hat heute einen MRT-Termin, weil ihn Schmerzen am Knöchel plagen. Zudem ist der Einsatz von Sefa Cetinkaya, der in Kassel einen Schlag auf den Knöchel bekam, fraglich.

„Das Gesicht der Mannschaft wird sich ändern. Wir wollen uns ganz anderes präsentieren“, sagt Wagner. Das 0:0 aus dem Vorjahr gegen den SSV taugt aus seiner Sicht nur bedingt als mutmachender Vergleich, „weil sich seitdem bei beiden einiges geändert hat.“ Auch die Sander haben sich verjüngt. Die Verteidiger Gökhan Topsakal (Wabern) und Manuel Wiktor) sowie die Mittelfeldspieler Pierre Kühne (beide VfL Kassel) und Leon Koch (Melsungen) gaben beim 3:1 gegen den OSC Vellmar ihren Einstand. Die beiden übrigen Ex-Melsunger Marvin Urban (verletzt) und Artur Radig (Bank) warten noch auf ihre Premiere.

Daniel Wagner stürmt wieder für Sand

Dafür kann der SSV wieder auf einen anderen Akteur mit Wurzeln im Schwalm-Eder-Kreis bauen. Auf Daniel Wagner, der ebenso talentiert wie verletzungsgeplagt ist. Bislang gelangen dem Singliser 78 Treffer in der Verbandsliga für Wabern, Eschwege und Sand. Durchaus respektabel mit Blick auf insgesamt sieben Operationen an beiden Knien. Das hatte zuletzt anderthalb Jahre Pause zur Folge. Beim Auftaktsieg wurde der Linksfuß eingewechselt. „Es geht aufwärts und macht mit der Mannschaft wieder richtig Spaß“, erklärt der 31-Jährige. Worte, die sie beim FC Körle am Samstag nach dem Abpfiff nur allzu gerne auch sagen würden. (Sebastian Schmidt)

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