Osthessen setzen sich keine Grenzen

FC Körle mit Fitim Islami gegen SG Johannesberg - auch mit mehr Mut?

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Wieder am Ball: Angreifer Fitim Islami, der mit Körle gegen Johannesberg am Sonntag arg gefordert wird.

Hoher Besuch beim FC Körle: Am Sonntag (15 Uhr, Schwarzwald-Kampfbahn) ist der Tabellenvierte SG Johannesberg beim Neuling in der Fußball-Verbandsliga zu Gast. Und damit einer der aufstrebenden Klubs aus Osthessen.

Bis 2015 war die Spielgemeinschaft aus dem Fuldaer Stadtteil noch Kreisoberligist und startete mit zwei Aufstiegen durch. Ein Ende der Fahnenstange ist nicht in Sicht. „Wir wollen uns unter den ersten Sechs etablieren. Nach unten haben wir uns bereits ein ordentliches Polster erarbeitet“, sagt der Vorsitzende Lothar Plappert. Was auch als Lob für die Arbeit des neuen Trainers Zejlko Karamatic zu verstehen ist. Der frühere Instinktfußballer hat den Spaß-Faktor in Johannesberg erhöht und mit dem nötigen Ernst im taktischen Bereich kombiniert.

Gleich vier Neuzugänge haben zudem auf dem Platz eingeschlagen. Die Außenverteidiger Jonas Lembach (nach fast einem Jahr Verletzungspause), Slavcho Velkovski aus Bosnien, der nun auch eine berufliche Heimat bei der SG gefunden hat, sowie die Hessenliga erprobten Marius Löbig (aus Hadamar) und Marcel Mosch (Barockstadt). Das sind zwei Angreifer, die für eine variablere Offensive sorgen. Somit ist Kapitän Niklas Zeller zwar weiter mit Regionalliga-Erfahrung der Fix-Punkt, jedoch nicht mehr Alleinunterhalter. Bis auf den angeschlagenen Jan Rintelmann (früher Jugend Mainz 05) plagen die Gäste keine Personalsorgen vor dem ersten Vergleich beider Vereine.

Eren und Umbach fraglich

Körle hat die zuletzt angeschlagenen Ilias El Messihi und Fitim Islami wieder an Bord. Gut möglich also, dass sich Tobias Fehr nicht erneut selbst als Notnagel auf die Bank setzen muss. Der neue Trainer (gemeinsam mit Karl-Heinz Dobler) bangt indes um die angeschlagenen Mittelfeldspieler Kadir Eren (Knöchel) und Julian Umbach (erkältet).

Auch gegen Johannesberg hat für den FCK Priorität, kompakt zu stehen und geschickt zu verschieben, um den Gegner vom eigenen Tor wegzubekommen. Jedoch wissen die Körler, dass sie selbst dringend zwingender werden müssen, um in der Liga bestehen zu können. Nur sieben Treffer sind ihnen in zehn Partien gelungen. Darunter zwei von Talent Mustafa Özata, je eines von Fitim Islami, Dennis Alberding und Thomas Melnarowicz sowie ein Eigentor. „Wir müssen wie letztes Jahr unsere Stärken bei Standards auch in der Verbandsliga ausspielen“, betont Fehr. Wohlwissend, dass ansonsten lediglich Nadelstiche per Konter helfen könnten, den starken Gast zu beeindrucken.

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