13 Neuzugänge wurden geholt

FC Körle will in der Fußball-Verbandsliga mit dem Abstieg nichts zu tun haben

Eine komplett neue Mannschaft: Trainer Eugen Wagner (ganz links) und Co-Trainer Alexander Gautsche (ganz rechts) präsentieren elf der insgesamt 13 Neuen: (oben von links) Sami Balazhi, Ousmane Sow, Maximilian Sobocinski, Ilja Groo, Leon Brendel, (vorne v.l.) Lukas Greiner, Justin Ranft, Adrian Szindzielorz, Philipp Kuhnhenne, Sefa Cetinkaya und Jonas Hentschel.
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Eine komplett neue Mannschaft: Trainer Eugen Wagner (ganz links) und Co-Trainer Alexander Gautsche (ganz rechts) präsentieren elf der insgesamt 13 Neuen: (oben von links) Sami Balazhi, Ousmane Sow, Maximilian Sobocinski, Ilja Groo, Leon Brendel, (vorne v.l.) Lukas Greiner, Justin Ranft, Adrian Szindzielorz, Philipp Kuhnhenne, Sefa Cetinkaya und Jonas Hentschel.

Aufbruchstimmung beim FC Körle. Der Fußball-Verbandsligist wird mit einer runderneuerten Mannschaft in die kommende Saison starten.

Körle – Trainer Eugen Wagner ist von seinem Spielerkader derart überzeugt, dass er schon nach vier Wochen Training und zwei Testspielen prophezeit: „Unsere Mannschaft ist stärker als in der vergangenen Saison.“ Diese Einschätzung nennt Wagner vorsichtig optimistisch. Und er überrascht mit einer zweiten These: „Mit dem Abstiegskampf werden wir nichts zu tun haben.“

Eugen Wagner hat auch Erklärungen für seinen Optimismus: „Wir haben 18 Spieler, die für die Verbandsliga geeignet sind. Einige unserer Neuzugänge werden gravierende Verstärkungen sein.“ Wagner denkt vor allem an die Abwehrspieler Vyacheslav Petrukhin, Maximilian Sobocinski, Adrian Szindzielorz und Christoph Künzel, die Mittelfeldakteure Lukas Greiner, Karim Kouay, Sefa Cetinkaya und Sami Balazhi sowie den offensiv vielseitigen Nils Schöneberg. Der Trainer verspricht: „Es wird wieder Fußball gespielt. Die Zeit der ewigen langen Bälle ist vorbei.“

Taktisch ist Flexibilität gefragt

Schon seit dem 13. Juli bittet Eugen Wagner viermal pro Woche zum Training und freut sich, dass der Kampf um die Stammplätze die Leistungen bei den Übungseinheiten positiv beeinflusst. Der Coach und sein Co-Trainer Alex Gautsche bevorzugen eine 4-2-3-1-Formation, die sich bei Ballbesitz schnell in ein 3-4-3-System umwandeln soll. Eine Flexibilität, die ein enormes taktisches Verständnis bei den Spielern voraussetzt. Wagner und Gautsche wollen aber auch mit theoretischem Unterricht nachhelfen.

Zu Wagners Optimismus trug auch der Verlauf des ersten Testspiels bei. In Dennhausen gab es zwar eine 1:3-Niederlage gegen den OSC Vellmar, aber der Trainer freute sich über den Spaß am Spiel, den seine Mannschaft nach der langen Pause entwickelte. Im zweiten Test gab es nach Treffern von Sow und Top-Talent Greiner einen 2:1-Sieg beim Neu-Gruppenligisten SG Neuental/Jesberg.

Unterdessen glaubt Eugen Wagner an einen spannenden Zweikampf im Titelrennen, denn Körles Trainer geht davon aus, dass der OSC Vellmar und die SG Johannesberg die dominanten Teams sein werden. (Gerd Brehm)

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