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1. FC Schwalmstadt setzt dickes Ausrufezeichen in Gudensberg

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Von: Gerd Brehm

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Schwälmer Feiertag: Torschütze Serkan Atas (verdeckt) wird hier von seinen Mitspielern Julian Ide (von links), Peter Szücs, Leandro Knoch und Vedran Jerkovic nach dem Treffer zum 3:0 beglückwünschen lässt.
Schwälmer Feiertag: Torschütze Serkan Atas (verdeckt) wird hier von seinen Mitspielern Julian Ide (von links), Peter Szücs, Leandro Knoch und Vedran Jerkovic nach dem Treffer zum 3:0 beglückwünschen lässt. © Pressebilder Hahn

40 sehenswerte Minuten (30. bis 70.) reichten dem 1. FC Schwalmstadt, um mit einem hochverdienten 3:1 (1:0)-Sieg bei der FSG Gudensberg in die Fußball-Gruppenliga zu starten. In dieser Phase war die Überlegenheit der Schwälmer frappierend und kam in seiner Art und Weise unerwartet. Logisch, dass die drei Treffer fielen, als sich der FCS von seiner besten Seite zeigte.

Gudensberg – Zunächst schloss der sehr starke Timur Ögretmen ein Solo mit einem Querpass zu Serkan Atas ab, und der Rechtsaußen überwand Gudensbergs neuen Torwart Christoph Rausch mit einem Flachschuss (40.). Dann verpasste es die Abwehr der Gastgeber einige Male, eine gar nicht so gefährliche Situation zu klären. Nick Allerdings bedankte sich bei seinem Trainer Marco Schwab drei Minuten nach seiner Einwechslung mit dem Treffer zum 2:0 (48.). Und schließlich machte Rausch sein Mittagsschläfchen zum falschen Zeitpunkt und ließ einen harmlosen 25-Meter-Freistoß von Serkan Atas passieren (55.).

Nun, so glaubten wohl alle 150 Zuschauer, war die Partie entschieden, doch der Treffer von Nick Siebert (70.) änderte alles. Plötzlich spielte nur noch Gudensberg. Und Schwalmstadt zitterte sich irgendwie über die Runden. Für die ganz und gar nicht souveräne Schlussphase aber gab es Gründe, denn ausgerechnet einige Leistungsträger mussten wegen Verletzungen ausgewechselt werden. So mussten sich Serkan Atas, Vedran Jerkovic, Timur Ögretmen und Jan Philipp Selentschik von der Bank aus ansehen, wie die Kollegen den Gastgebern die Initiative überließen.

Gudensberg wacht zu spät auf

Gudensberg aber hätte das Spiel beinahe noch gedreht, und das macht Andre Fröhlich Mut. „In der Schlussphase war zu sehen, dass die Mannschaft lebt. Dass sie auch bei einem klaren Rückstand nicht aufgibt und dass sie nochmal gefährlich werden kann“, sagte der Trainer, der für seinen jungen Mittelfeldspieler Danilo Daumer ein Sonderlob übrig hatte. Daumer, Marvin Diehl und Talha Gürbüz waren in den ersten 30 Minuten im Mittelfeld genauso präsent wie ihre Kontrahenten Christoph Luckhardt, Julian Ide und Julian Wilm, ehe der Faden riss.

Zufriedener aber war Marco Schwab. Schwalmstadts Trainer freute sich darüber, dass sich vor allem die jungen Spieler stets verbessern und hatte für die desolaten letzten 20 Minuten Verständnis: „Wir würden zu viel verlangen, wenn wir jetzt schon immer konstant gute 90 Minuten erwarten würden.“

FSG: Rausch - Colella, Dobler-Eggers, Gaitzsch (86. Hillebrand) - Göttig (80. Abdalmonim), Diehl, Daumer, Gürbüz (61. Wojciechowski), Wissemann - Siebert (85. Modes), Melnarowicz.

FCS: Kuhn - Selentschik (89. Seitz), Szücs, Knoch, Kenan Atas - Luckhardt (46. Allerdings), Ide, Wilm - Serkan Atas (55. Koch), Jerkovic (71. Lautenschläger), Ögretmen (85. Dammer). (Gerd Brehm)

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