Verbandsliga

FCS-Trainer Güven hofft auf eine zitterfreie Saison

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FCS-Trainer Atilla Güven (r.) und seine Neuzugänge: (hinten v.l.) Marcel Reitz (vom TSV Mengsberg) , Abdurrahman Bal (SV Bauerbach) ,Janik Herndl (eig. A-Jugend), Maurice Töpfer (eig. A-Jugend), (vorn) Julian Ide, Joel Ritter und Nick Allerdings (alle eig. A-Jugend). Es fehlen Tobias Girschikofsky (Mengsberg), Tobias Staufenberg (Antrefftal/Was.) und Marc Schlese (BG Marburg).  

Die 1. FC Schwalmstadt will seine Abgänge intern kompensieren mit dem Ziel, nicht noch einmal bis zum Schluss um den Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga bangen zu müssen.  

Es gibt Saisonziele, die ergeben sich von selbst. Wenn etwa eine Mannschaft zweimal hintereinander nur um Haaresbreite am Abstieg vorbeischrammte, wünscht sie sich für die kommende Spielzeit eine sorgenfreie Saison. „Die würde uns und dem Verein richtig gut tun“, sagt Patrick Herpe, Kapitän des Fußball-Verbandsligisten 1. FC Schwalmstadt.

Auch für Teamkamerad Fabian Seck geht es erst einmal darum, sich nach unten abzusichern, „bevor wir eventuell nach oben schauen können“. Im Einklang mit dem sehnlichsten Wunsch von Trainer Güven, „nicht wieder zittern zu müssen.“

Die Voraussetzungen dazu sind für die Schwälmer eher schwieriger: Die Klasse ist dank sieben neuer Rivalen stärker geworden und mit Brian Mitchell und Timo Brauroth, der immerhin noch als „Stand-by-Lösung“ zur Verfügung steht, hat der FCS zwei Leistungsträger verloren ohne sie von außen eins zu eins zu ersetzen.

„Da brauchen wir eine interne Lösung“, gesteht Atilla Güven. Die könnte darin bestehen, dass vorhandene Kräfte wie Jan-Philipp Trümmner, der in der Vorbereitung bereits durch einige Traumtore auffiel, Lukas Schwalm oder Leon Lindenthal ins Sturmzentrum wechseln oder aber Tobias Staufenberg (vom A-Ligisten SG Antrefftal/Wasenberg) sich möglichst schnell an das höhere Tempo in Hessens zweithöchster Spielklasse gewöhnt.

Ähnliches gilt für die Besetzung der beiden zentralen Positionen vor der Viererkette, wo Talente wie Lukas und Julian Ide den erfahrenen Peter Liebermann und Jan-Niklas Brandner Konkurrenz machen sollen. Die wird auch auf den Außenpositionen größer dank der Neuzugänge Marcel Reitz (vom TSV Mengsberg) und Eigengewächs Nick Allerdings.

Führungsspieler Jerkovic

Vedran Jerkovic, der ja auch über enorme strategische Fähigkeiten verfügt, soll Innenverteidiger bleiben und von hinten raus das Spiel eröffnen. Der Wintereinkauf aus Fulda, der beim FCS in der Rückrunde fulminant einschlug und laut Atilla Güven „für uns als Führungsspieler noch wichtiger werden kann“. Als Vorbild für die zahlreichen jungen, entwicklungsfähigen Spieler im Kader. Oder auch bei der Umsetzung der taktischen Vorgaben des Trainers, der insbesondere am Umschaltspiel seiner Mannschaft feilen will: „Mit dem Ball funktionierte unser Spiel zuletzt immer besser, gegen den Ball müssen wir noch effektiver arbeiten.“

30 Punkte bis Winterpause

In punkto Effektivität hat auch Patrick Herpe Nachholbedarf. Den Torjäger fuchst es nämlich immer noch, dass er in der letzten Saison „nur“ einstellig (neun Treffer) traf. 27 Torvorlagen sind immerhin ein schwacher Trost. Und die Gewähr dafür, dass der 26-Jährige auch in der kommenden Spielzeit hinter den Spitzen agieren soll.

Der Ex-Homberger, der beide Ritte auf der Rasierklinge mitmachte. Und nun dank der letzten, wundersamen Rettung („Da haben wir etwas geschafft, was höchst unrealistisch war“) gar eine gewisse Euphorie im Kader ausgemacht hat.

Die gilt es für einen guten Saisonstart zu nutzen. Als Basis für die 30 Punkte, die sich der FCS-Coach bis zur Winterpause vorgenommen hat. Um danach von allen Abstiegssorgen befreit aufspielen zu können.

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