Hessenliga

Felsberg stößt mit zwei Siegen auf sechsten Platz vor

Sieggarant: Stas Blumhardt, der seine Einzelbilanz auf 8:2 schraubte.
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Sieggarant: Stas Blumhardt, der seine Einzelbilanz auf 8:2 schraubte.

Optimal gelaufen: Tischtennis-Hessenligist Eintracht Felsberg schaffte mit zwei 9:4-Siegen gegen den TSV Allendorf/Lumda und beim TTC Lüdersdorf den Sprung aus der Abstiegsregion auf den sechsten Rang.

TSV Eintracht Felsberg - TSV Allendorf/Lumda 9:4. Einmal mehr ging die Eintracht durch Doppelgewinne von Blumhardt/Imberger (3:1 gegen Brandt/Leipold) und Merle/Biedebach (3:0 gegen Preis/Schwarz) in Führung. Was angesichts der Allendorfer Extraklasse im Spitzenpaarkreuz hilfreich war. Dort schaffte es Stas Blumhardt, Oliver Welt mit 3:2 (11:5 im fünften Satz) die zweite Saison-Niederlage beizubiegen. Um dann auch dem noch unbezwungen Marco Grohmann beim 2:3 (9:11, 14:12, 12:10, 7:11,7:11) einen Kampf auf Biegen und Brechen zu liefern. Philipp Imberger unterlag beiden Gäste-Assen jeweils in vier engen Sätzen.

Ab der dritten Position aber war die Einzel-Bilanz der überzeugenden Edertaler makellos. Im unteren Paarkreuz mussten Andy Zimmermann (3:1 gegen Schwarz) und Michael Biedebach (3:0 gegen Leipold) sogar nur einmal ran. Dafür war die Mitte verantwortlich, wo Dirk Heimel seine Einzel gegen Maximilian Preis (3:0) und Ulrich Brandt (3:1) souverän gewann. Ebenso war Lars Merle (3:1 gegen Brandt) nicht zu schlagen, musste aber im letzten Einzel gegen Maximilian Preis einen 0:2-Rückstand umbiegen, ehe ihm mit 11:6 im fünften Satz der umjubelte Eintracht-Siegpunkt gelang.

TTC Lüdersdorf - TSV Eintracht Felsberg 4:9. In Lüdersdorf kam Alexander Abdo für Merle ins Eintracht-Sextett, das beim Schlusslicht einen 5:0-Start hinlegte. Allerdings: alle drei Doppel von Heimel/Zimmermann (16:14), Blumhardt/Imberger (11:9) und Abdo/Biedebach (11:6) wurden im Entscheidungssatz „erzittert.

Die große Stütze der Edertaler war ihr vorderes Paarkreuz, wo Stas Blumhardt seine beiden Einzel gegen Christian Meise und Nicolas Schade jeweils in vier Sätzen gewann und damit seine persönliche Bilanz auf 8:2 schraubte. Überzeugend agierte auch Philipp Imberger, der weder beim 3:1 gegen Schade und noch beim 3:2 (11:5) gegen Meise etwas anbrennen ließ. Dahinter aber stockte es: Nacheinander unterlagen Zimmermann, Heimel und Abdo, so dass die Lüdersdorfer auf 5:3 heranrücken konnten. Erst Michael Biedebach (3:0 gegen Nils Rüger) nahm den Gastgebern den Wind aus den Segeln. Im zweiten Durchgang verpasste Dirk Heimel beim 2:3 (11:13) gegen Marvin Schubert knapp den Schlusspunkt, der dann Andy Zimmermann mit 3:1 gegen TTC-Nachwuchstalent Simon Hans vorbehalten blieb. (von Reinhold Döring)

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