Gruppenliga: 

Fokus auf Nico Langhans im Topspiel zwischen Edermünde und Schwalmstadt

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Reingehauen: Edermündes Nico Langhans (r.) setzt sich hier gegen Hombergs Stefan Graf ebenso in Szene wie er das am Sonntag tun möchte. 

Nico Langhans hat gute Gründe, sich auf den Sonntag zu freuen. Der Allrounder des Fußball-Gruppenligisten SC Edermünde soll ab 15 Uhr im Topspiel in Haldorf gegen den 1. FC Schwalmstadt eine wichtige Rolle spielen

Und feiert zudem ein Wiedersehen mit ehemaligen Weggefährten, denn Langhans hat eine Schwalmstädter Vergangenheit.

Mit Peter Liebermann, Fabian Seck, Ricardo Seck und Jan-Philipp Trümner hat er von 2012 bis 2015 beim FCS zusammen gespielt. Der 27-Jährige sieht in seiner jetzigen Mannschaft zwar den krassen Außenseiter, sagt aber auch: „Zum Saisonauftakt haben wir gegen Wabern 0:0 gespielt, warum soll uns gegen Schwalmstadt nicht ein ähnliches Ergebnis gelingen.“

Das fragt sich auch sein Trainer: „Wir haben Respekt, aber keine Angst vor Schwalmstadt“, betont Christoph Grunewald. Der Coach des Aufsteigers weiß, dass sein Team es fast jedem bisherigen Gegner schwer gemacht hat, einen Treffer zu erzielen. Die Ausnahme gab es ausgerechnet am vergangenen Wochenende bei der SG Goddelsheim/Münden, wo der SCE nach 60 Minuten in Unterzahl eine derbe 0:4-Niederlage hinnehmen musste.

„Wir waren nicht in der Lage, an unsere Grenzen zu gehen. Das müssen wir aber tun, wenn wir in der Gruppenliga mithalten wollen“, sagt der Trainer, dessen Mannschaft mit dem vierten Tabellenplatz ihr Soll bisher aber mehr als erfüllt hat.

Sonderlob für Christopher Linke

Grunewald ist mit seinem kompletten Kader hochzufrieden, verteilt aber auch gern ein Sonderlob an Christopher Linke. Der 22-Jährige hat mit konstant guten Leistungen überzeugt. Im Edermünder 4-4-2 oder 4-2-3-1-System spielt das Eigengewächs auf einer der beiden Außenbahnen im Mittelfeld.

Unterdessen relativiert Atilla Güven die Favoritenrolle seiner Mannschaft. Schwalmstadts Trainer, der in dieser Saison nur selten aus dem Vollen schöpfen konnte, muss in Haldorf unter anderen auf die Leistungsträger Vedran Jerkovic (privat verhindert) und Benjamin Trümner (beruflich verhindert) verzichten.

Der Coach des Absteigers erwähnt das Handicap aber nur in einem Nebensatz. Er hasst nämlich Statements, bei denen er in den Verdacht geraten könnte, schon im Vorfeld eines Spiels für den Fall einer Niederlage nach Ausreden zu suchen. Güven sagt viel lieber: „Ich habe vollstes Vertrauen in die Spieler, die am Sonntag auf dem Platz stehen werden.“

Dem Aufsteiger zollt der FCS-Trainer großen Respekt. „Ich habe den SC Edermünde in dieser Saison schon einige Male gesehen, und es mir nicht entgangen, dass die Mannschaft sehr gut verteidigen kann“, sagt Atilla Güven, der allerdings hinzufügt: „Wir sind der Tabellenführer. Und wir wollen auch am Sonntagabend noch der Tabellenführer sein.“ Nicht nur Nico Langhans hat da sicher einiges dagegen.

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