Frauen-Hessenliga

Großenenglis hofft in Rüsselsheim auf die Kehrtwende

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Bereit zu jubeln: Lea Unzicker und Jana Schwaab sind in Rüsselsheim gefordert. 

Großenenglis. Vor einem wegweisenden Spiel stehen die Hessenliga-Frauen von Viktoria Großenenglis beim SC Opel Rüsselsheim.

Nun ist der TuS Viktoria Großenenglis dort angelangt, wo es eigentlich nicht wieder hingehen sollte: In die unteren Tabellenregionen der Frauenfußball-Hessenliga. Es überrascht jedoch, dass auch der kommende Gegner, SC Opel Rüsselsheim, keinen berauschenden Saisonstart hingelegt hat. Demnach geht es für beide Teams darum, einen Fehlstart zu verhindern (Sa. 16.30 Uhr).

Der Dauer-Vizemeister der Jahre 2012 bis 2015 sowie der letzten beiden Spielzeiten scheint, nach einem Umbruch in der Sommerpause (13 Neuzugänge, 13 Abgänge) noch in der Findungsphase zu sein. Erst am letzten Wochenende gelang dank der zweifachen Hessenliga-Torschützenkönigin Ginalolita Buglisi (68 Treffer in zwei Jahren) der erste 1:0-Erfolg in Gläserzell. Viktoria-Trainer Daniel Döring rechnet sich deshalb bei den Südhessinnen etwas aus: „Wir bleiben trotz der beiden Niederlagen positiv gestimmt und wollen nun wieder punkten.“

Individuelle Fehler vermeiden 

Bei diesem Unterfangen helfen soll erneut die erst 16-jährige Torhüterin Celine Ziegler. In ihrem dritten Hessenliga-Einsatz gilt es für die B-Juniorin ebenso wie für ihre Vorderleute, individuelle Fehler zu vermeiden, um nicht abermals früh in Rückstand zu geraten. Da kommt es ungelegen, dass ausgerechnet Abwehrchefin Julia Stemmler (Urlaub) ausfällt, was eine Systemumstellung zur Folge haben könnte. Mit Nina Dietrich (Erkältung) ist eine mögliche Alternative angeschlagen. Andere Optionen wären, die zweikampfstarken Lea Unzicker oder Luise Hertel aus dem Mittelfeld zurückzuziehen. Gerade in der Defensivarbeit war zuletzt ein „Kollektivversagen“ (Döring) erkennbar, was der Trainer auf den geringen Altersdurchschnitt von 19 Jahren zurückführt. 

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