Hessenliga

Ziegler ersetzt Kaiser bei Viktoria Großenenglis

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Zurück bei der Viktoria: Sophie Trost, die allerdings stürmen soll und nicht mehr ins Tor muss. 

Großenenglis. Abgehakt ist die erste Saisonniederlage beim TuS Viktoria Großenenglis. Nun richtet sich der Fokus des heimischen Frauenfußball-Hessenligisten auf das zweite Heimspiel der Saison.

Mit Eintracht Lollar haben die Borkenerinnen einen äußerst unangenehmen Gegner zu Gast (Sa. 17 Uhr). „Die Gäste haben ein gutes Umschaltspiel und sind enorm zweikampfstark“, erklärt TuS-Trainer Daniel Döring, der von seinen Spielerinnen vor allem eine verbesserte Einstellung fordert. 

In taktischer Hinsicht soll durch eine hochstehende Verteidigung insbesondere Eintracht-Angreiferin Johanna Straube früh gestört werden. Die 27-Jährige war in der vergangenen Saison mit 13 Treffern Toptorjägerin der Mittelhessinnen und zeichnete sich auch in dieser Spielzeit für den bisher einzigen Torerfolg der Eintracht verantwortlich.

Die Viktoria indes stellt mit acht Treffern die beste Offensive der Liga, wobei Julia Faupel als Erste der Torjägerliste bereits drei Tore erzielt hat. Und ihren Stammplatz anders als viele ihrer Kolleginnen sicher haben dürfte. „Es könnte ein paar Veränderungen geben. Ich habe ein schönes Luxusproblem auf jeder Position“, hält der Viktoria-Coach die Spannung im Kader hoch.

Personell viele Optionen

Gerade im Sturm herrscht nach Sophie Trosts Rückkehr dichtes Gedränge, das durch ein System mit zwei Spitzen gelöst werden könnte. Einzig ein Wechsel steht sicher fest: Celine Ziegler wird den Platz zwischen den Pfosten einnehmen, weil Lisa-Maria Kaiser aufgrund des fehlenden Trainings noch nicht die gewünschte Sicherheit ausstrahlt. Neben ihr auf der Bank werden sich wegen des Konkurrenzkampfes wohl weitere enttäuschte Akteurinnen mit Stammplatzberechtigung wiederfinden. Zuletzt traf es zweimal Anna-Lena Wagner, Luise Hertel und Nina Dietrich. Gerade bei der pfeilschnellen Außenbahnspielerin Wagner überraschte die Jokerrolle. Unruhe kommt laut Döring aber nicht auf.

Was verbessert werden muss, ist die Kommunikation der Akteurinnen auf dem Platz. Damit eine schlechte Phase wie in der verschlafenen ersten Halbzeit am vergangenen Wochenende besser überstanden wird. „Die Mädels sollen lautstärker den Mund aufmachen und Bälle fordern“, nimmt Döring alle seine Schützlinge in die Pflicht. (fsx)

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