Oberliga

Fritzlar zieht nach der Pause davon und gewinnt Derby mit 22:18

Mit einem Lächeln durchgesetzt: Fritzlars Laura Stockschläder (r.) lässt in dieser Szene Lena Brenzel (Böddiger) stehen und markiert einen ihrer vier Treffer.
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Mit einem Lächeln durchgesetzt: Fritzlars Laura Stockschläder (r.) lässt in dieser Szene Lena Brenzel (Böddiger) stehen und markiert einen ihrer vier Treffer.

Die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar II haben das Oberliga-Derby beim TSV Eintracht Böddiger für sich entschieden. Dem Team von Trainerin Susanne Bachmann reichte eine klare Leistungssteigerung nach der Pause zu einem ungefährdeten 22:18 (9:9)-Erfolg.

Felsberg - Die Entscheidung fiel Mitte der zweiten Halbzeit, als der Eintracht in der Offensive die Durchschlagskraft fehlte und dem Team zu viele technische Fehler unterliefen. Die Domstädterinnen hingegen präsentierten sich im Rückraum variabler und zogen über 13:10 (34.) auf 19:13 (44.) davon, wobei vor allem Linksaußen Laura Stockschläder, die Halbrechte Johanna Icke und Sarah Oschmann Akzente setzten.

Als Stockschläder zum 22:13 (55.) traf, drohte den Felsbergerinnen gar ein Debakel. Doch Selina Berger, Julia Hasper (2) und Filiz Eren (2) sorgten mit ihren Toren in der Schlussphase noch dafür, dass die Niederlage erträglich ausfiel. „Uns unterlaufen im Angriff zu viele Fehler, die Fritzlar per Gegenstoß konsequent bestraft hat“, ärgerte sich TSV-Übungsleiterin Rocsana Negovan.

Ihre Kollegin Susanne Bachmann hingegen war mit dem Auftritt ihrer Schützlinge zufrieden. „Wir standen gut in der Abwehr und haben nur am Schluss ein wenig geschludert. Spielerisch müssen wir allerdings noch zulegen“, sagte die SVG-Trainerin.

Böddiger mit dem besseren Start

Dabei hatten die Edertalerinnen den besseren Start erwischt und schnell mit 3:0 (3.) und 6:3 (13.) geführt. In der Offensive agierte Böddiger zielstrebig und war von allen Positionen torgefährlich, während die Germania zunächst reihenweise an der starken Eintracht-Torfrau Denise Dippel scheiterte, die allein in der ersten Hälfte neun Bälle parierte. Dazu produzierte die Bachmann-Sieben in der Offensive zu viele technische Fehler.

Die aber nicht bestraft wurden, weil sich die Gäste nicht für ihre gute Leistung belohnte. So scheiterten Toni Gondermann und Anne Kühlborn vom Siebenmeterpunkt. Torfrau Dippel sicherte den Gastgeberinnen mit einer Gegenstoß-Parade gegen Merle Bücker noch die Führung, beim 8:8 (27.) durch Hannah Grothnes waren beide Seiten aber wieder gleich auf. Bevor die Domstädterinnen nach Wiederanpiff zügig auf die Siegerstraße einbogen.

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