3. Liga

Fritzlars Torfrau Küllmer verhindert höhere Niederlage

Kein Durchkommen: Fritzlars Hannah Puntschuh (Mitte) bleibt hier an Blombergs Nieke Kühne (l.) hängen.
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Kein Durchkommen: Fritzlars Hannah Puntschuh (Mitte) bleibt hier an Blombergs Nieke Kühne (l.) hängen.

Die Drittliga-Handballerinnen des SVG Fritzlar haben ihre dritte Saisonniederlage kassiert. Gegen die Bundesliga-Reserve der HSG Blomberg-Lippe II war das Team von Trainer Lucky Cojocar beim 24:32 (12:16) weitgehend chancenlos.

Fritzlar - Dass es an diesem Abend nichts zu holen gab, war bereits früh klar. Nämlich als die Blombergs Leni Ruwe auf 9:1 (13.) erhöhte. „Wir haben die erste Viertelstunde komplett verschlafen“, ärgerte sich SVG-Spielmacherin Xenia Ahrend.

Erst danach kam Fritzlar, das auf Maria Kiwa (Bänderriss im Abschlusstraining) verzichten musste, besser in die Partie. Weil die eingewechselte Melina Hahn mutig ihre Chancen suchte, Ahrend im Rückraum ihre Zurückhaltung ablegte und das Zusammenspiel mit Hannah Puntschuh am Kreis funktionierte. Nun gelangen den Gastgeberinnen auch per Gegenstoß leichte Treffer. Als Luisa Krüger vom Punkt auf 12:13 (27.) verkürzte, war die Partie sogar wieder offen. Doch Nieke Kühne, Mia Ziercke und Leni Ruwe nutzen die folgenden SVG-Fehler aus und trafen zum 16:12-Pausenstand.

Nach Wiederanpfiff gelang es der Germania nicht mehr, zu den Gästen aufzuschließen. „Wir haben gut zusammengespielt, aber uns für unsere Aktionen nicht belohnt“, haderte Ahrend. Die Domstädterinnen erlaubten sich in der Offensive zu viele technische Fehler, die die Bundesliga-Reserve konsequent per Tempogegenstoß bestrafte. „Sie haben schnell gespielt und wir haben kein gutes Rückzugsverhalten gezeigt“, monierte Cojocar.

Oder aber die SVG-Angreiferinnen scheiterten an der gut aufgelegten Aurora Kryeziu im HSG-Tor. „Wir haben in der Abwehr keinen Zugriff, machen zu viele technische Fehler und stehen uns selbst im Weg“, kritisierte Cojocar. Vor allem die überragende Halblinke Leni Ruwe bekam die Germania nie in den Griff. Als die 13-fache Torschützin auf 27:20 (48.) erhöhte, war die Partie entschieden. In der Schlussphase war es Paula Küllmer im SVG-Tor, die mit ihren Paraden noch eine höhere Niederlage verhinderte. „Wir haben nur phasenweise mitgehalten, aber das reicht gegen so einen starken Gegner nicht“, bilanzierte der Fritzlarer Übungsleiter.

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