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Fritzlars Trainerin Bachmann nimmt ihre Abwehr in die Pflicht

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Von: Marcel Glaser

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Sarah Oschmann
Sarah Oschmann © Richard Kasiewcz

In der Handball-Oberliga der Frauen beginnt die entscheidende Phase, in der es um den Aufstieg in die 3.Liga oder den Abstieg in die Landesliga geht. Während für die Drittliga-Reserve des SVG Fritzlar gegen die TGS Walldorf in der Klassenverbleibsrunde nur ein Sieg zählt, sehen Eintracht Böddiger und die SG 09 Kirchhof II den kommenden Aufgaben entspannt entgegen.

Aufstiegsrunde

SG 09 Kirchhof II - TuS Kriftel (So. 13 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen). Gegen die Südhessen, die zudem mit der Bundesliga-Reserve der HSG Bensheim/Auerbach zu den Titelkandidaten zählen, ist die SG klarer Außenseiter. Die Gastgeber haben die kommende Saison bereits im Blick, in der Aufstiegsrunde geht es für die Denk-Sieben um nichts mehr. „Trotzdem werden wir es Kriftel so schwer wie möglich machen“, erklärt SG-Coach Martin Denk, der mit Antonia Gondermann (Böddiger), Lisa Peppler und Marie Weitzel (beide Großenlüder) bereits drei Neuzugänge für die kommende Saison begrüßen kann. Zumindest bei Gondermann ist ein Einsatz in der laufenden Runde nicht ausgeschlossen.

Wieder dabei ist Außen Marie Borgolte, die die SG nach der Saison aus beruflichen Gründen verlassen wird. Fehlen wird Rechtsaußen Alessia Bär (Urlaub). Aus dem Drittliga-Team könnte noch Ida Evjen dazustoßen. Die Gäste, die die Süd-Gruppe souverän als Tabellenführer abschlossen, verfügen über eine eingespielte Mannschaft, aus der insbesondere die beiden Rückraumspielerinnen Jana Lorenz (55 Tore) und Helena Nitzke (32) herausragen. Gut eingeschlagen hat auch Neuzugang Ida Pokoyski (44).

Abstiegsrunde

SV Germania Fritzlar - TGS Walldorf (Sa. 15 Uhr, KHS-Sporthalle Fritzlar). „Wir brauchen eine starke Abwehrleistung. Dann ist ein Sieg drin“, sagt SVG-Trainerin Susanne Bachmann. Neben der starken Linksaußen Selina Schönhaber, die in der Vorrunde mit 66 Treffern beste TGS-Schützin war, muss die Fritzlarer Defensive vor allem die quirlige Rückraumspielerin Friederike Hicking in den Griff bekommen. Denn sie ist nicht nur selbst torgefährlich, sondern setzt ihre Mitspielerin oft besonders gut in Szene. Viel wird auch davon abhängen, ob Torfrau Maren Dasenbrock erneut einen Sahnetag erwischt.

Dazu bekommt es die Germania, die auf Unterstützung aus dem Drittliga-Team bauen kann, mit einer sehr defensiven 6:0-Abwehr zu tun. „Da müssen wir spielerisch Lösungen finden“, nimmt die Fritzlarer Trainerin ihren Rückraum um Sarah Oschmann, Pauline Kauffeld und Spielmacherin Hannah Grothnes in die Pflicht. Passen muss Kreisläuferin Marleen Krause (krank).

TSV Eintracht Böddiger - TSG Oberursel (So. 15 Uhr, Kreissporthalle Gensungen). Weil die Felsberger Stadtsporthalle als Notunterkunft für Flüchtlinge herhalten muss, weichen die Eintracht-Handballerinnen nach Gensungen aus. Dort erwartet das Negovan-Team mit dem früheren Drittligisten ein harter Brocken. Denn die Südhessinnen haben sich nach einem durchwachsenen Saisonstart gefangen. Was vor allem auch daran liegt, dass die drittliga-erfahrene Spielmacherin Nadine Okrusch sowie Linkshänderin Jana Sellner reaktiviert wurden.

Während für die Gäste im Kampf um den Klassenerhalt ein Sieg Pflicht ist, können die Edertalerinnen befreit aufspielen. „Wir wollen die Spiele nutzen, um unseren jungen Spielerinnen weiterzuentwickeln“, sagt Trainerin Rocsana Negovan.

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