Verbandsliga:

FSG Gudensberg im Kellerduell in Sandershausen unter Zugzwang

Mit vereinten Kräften: Die Gudensberger Carlos Rohmann (l.) und Christian Dobler-Eggers (M.), hier gegen Jacob Dittmer, könnten wieder beginnen.
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Mit vereinten Kräften: Die Gudensberger Carlos Rohmann (l.) und Christian Dobler-Eggers (M.), hier gegen Jacob Dittmer, könnten wieder beginnen.

Jetzt heißt es Aufstehen: Nach dem herben Rückschlag gegen den SC Willingen, als am Ende trotz einer 3:1-Führung eine 3:4-Niederlage stand, ist die FSG Gudensberg im nächsten Kellerduell der Fußball-Verbandsliga gefordert. Beim Tabellenelften TSG Sandershausen (So. 15 Uhr).

Gudensberg – Was jedoch gute Erinnerungen im Lager der FSG weckt. Denn vor einem Jahr gewann Gudensberg nach Toren von Andrej Lang (2) und Christian Dobler-Eggers in Sandershausen. Das war der erste Verbandsliga-Sieg in der Vereinsgeschichte. „Der war ganz wichtig für uns und gilt es nun zu wiederholen. Wir sind es nicht gewohnt, so lange ohne Sieg zu sein und sind daher aktuell mit unserer Situation nicht zufrieden“, erklärt FSG-Coach Andre Fröhlich.

Fröhlich wird sein Team offensiver ausrichten als gegen Willingen, „wo wir uns zu tief haben reindrängen lassen.“ Mit der Vorgabe, dass seine Spieler sich mehr Ballbesitzphasen erarbeiten. Ein Kandidat ist Carlos Rohmann, der aus dem Urlaub zurück ist. Und damit einer derjenigen, der ebenso wie Can Rommel noch auf sein erstes Saisontor wartet. „Wir sind zu ausrechenbar“, weiß Fröhlich um das Manko, dass bis auf den herausragenden Tom Siebert (bereits zehn Treffer) alle anderen Feldspieler maximal einen Treffer aus dem Feld markiert haben. Lediglich Lukas Illian kommt nach seinem verwandelten Strafstoß gegen Willingen auf zwei Tore.

Glück im Unglück bei Jäger

Personell sieht es immerhin etwas besser aus. Neben Rohmann ist auch der genesene Dobler-Eggers ein Kandidat für die Anfangsformation. Tim Prüfer ist noch angeschlagen. Glück im Unglück hatte Noah Jäger, dessen Kreuzbandverletzung ohne Operation konservativ behandelt wird. Dennoch kann er wohl erst 2022 wieder spielen.

Gegner Sandershausen verlor ebenso zuletzt dreimal und hat ebenfalls etliche Ausfälle. Beim 1:3 in Johannesberg verletzten sich Felix Bredow, der Dreh- und Angelpunkt im Angriff, sowie der erfahrene Verteidiger Magnus Künkler. Zwei herbe Verluste für das Kellerduell, in dem Co-Trainer Daniel Christl den privat verhinderten Coach Dennis Schanze vertreten wird.

Sandershausen fehlen Bredow und Künkler

„Am Dienstag hatten wir nur acht Mann im Training, das ist schon alarmierend. Umso ärgerlicher, dass wir unsere gute Ausgangssituation mit vier Siegen zuletzt verspielt haben“, sagt Schanze, der erneut einen 42-Jährigen ins Aufgebot berufen dürfte. Markus Hofmeister nämlich, der einst in Wattenbach ein bisschen Hessenliga-Luft schnupperte und der nach zwei Jahren ohne Fußball reaktiviert wurde. Hofmeister ist bereits Spieler Nummer 23, der in dieser Spielzeit zum Einsatz kam.

Immerhin: Der frisch gebackene Vater Sascha Hebold ist wieder am Start und mindestens genauso motiviert wie auf der Gegenseite Carlos Rohmann und Can Rommel, endlich sein erstes Saisontor zu erzielen. (Sebastian Schmidt)

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