Verbandsliga

FSG Gudensberg lässt den Favoriten zittern

Abgezogen: In dieser Szene kommt Gudensbergs Philipp Wissemann (r.) gegen Pavo Susilovic (CSC) zu spät.
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Abgezogen: In dieser Szene kommt Gudensbergs Philipp Wissemann (r.) gegen Pavo Susilovic (CSC) zu spät.

Für die FSG Gudensberg sah es lange nach einem Debakel aus, aber in den letzten sechs Minuten wurde es doch noch mal spannend. Schließlich verlor der heimische Fußball-Verbandsligist zum Saisonauftakt gegen den hohen Favoriten CSC Kassel 03 mit 1:2 (0:2).

Gudensberg - Die ersten 30 Minuten gefielen dem FSG-Trainer nicht besonders. „Wir waren nervös, hatten zu viele Ballverluste und haben auch nicht gut verteidigt“, monierte André Fröhlich. Dagegen freute sich der Coach darüber, dass seine Mannschaft nie aufsteckte und in der Schlussphase auch mutiger agierte: „Wir haben eine tolle Moral bewiesen.“

Allerdings war auch Glück im Spiel. So hatte der Ex-Baunataler Nico Schrader vier klare Möglichkeiten, aber seine Kopfbälle und Schüsse verfehlten allesamt ihr Ziel. Auch David Simoneit und Jaroslaw Matys ließen beste Chancen liegen, sodass die FSG nicht hoffnungslos in Rückstand geriet.

Die Kasseler Rothosen brauchten ein gutes Dutzend klarster Torchancen, um zwei Treffer zu erzielen. In der 27. Minute überspielte Tim Bode mit einem Steilpass auf Christian Käthner die gesamte Gudensberger Abwehr. Käthner hatte nur noch Torwart Tom Stieghorst vor sich und ließ dem keine Chance. Kurz vor der Pause lagen die Gastgeber dann mit 0:2 zurück. Schrader war der Flankengeber und Simoneit der Vollstrecker.

Die FSG Gudensberg spielte effektiv, denn schon der zweite Schuss Richtung Tor landete im Netz. Tom Siebert erlief in der 84. Minute einen präzisen Rommel-Pass, überlupfte Torwart Lukas Rudolph - und es stand 1:2. Es folgte das Aufbäumen der FSG sowie das große Nervenflattern auf der anderen Seite. Die Souveränität der Kasseler war weg, und Gudensberg wurde immer offensiver. Allerdings gab es bis zum Schlusspfiff auf beiden Seiten keine Torchance mehr.

Nach dem Abpfiff war der Verlierer besser gelaunt als der Sieger. Während sich Andre Fröhlich über die Steigerung seiner Mannschaft freute, ärgerte sich sein Kollege Lothar Alexi noch lange über die vergebenen Torchancen.

FSG: Stieghorst - Prüfer, Dobler Eggers, Lauterbach, Colella - Rohmann, Rommel, Turtl (70. Göttig), Otto (70. Hillebrand) - Wissemann (87. Döring) - Siebert.

CSC: Rudolph - Bode, Iksal, Wolf, Kessebohm - Susilovic, Reuter, Käthner (46. Matys) - Simoneit, Steinhauer (87. Schilling), Schrader (65. Salkovic).

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