Verbandsliga:

FSG Gudensberg ohne Sieben gegen OSC Vellmar krasser Außenseiter

Kann sich beweisen: Noah Jäger, der mit der FSG Gudensberg mit den OSC Vellmar einen Aufstiegsaspiranten erwartet.
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Kann sich beweisen: Noah Jäger, der mit der FSG Gudensberg mit den OSC Vellmar einen Aufstiegsaspiranten erwartet.

Das dritte Spiel beschert den dritten Aufstiegsaspiranten. Nach dem 1:2 gegen den CSC 03 und dem 1:3 in Bad Soden trifft der Fußball-Verbandsligist FSG Gudensberg auf den OSC Vellmar (Sa. 16 Uhr).

Gudensberg – „Gudensberg hat leidenschaftlich gespielt und hat uns richtig gestresst.“ Das sagte Bad Sodens Trainer Anton Römmich nach der Partie am Sonntag. Nun gibt es zwar für ein Lob des gegnerischen Trainers keinen Punkt, aber so ein Kompliment steigert das Selbstvertrauen.

Könnte die Papierform Fußballspiele entscheiden, hätte die FSG gegen den OSC keine Chance. Aber die Wahrheit liegt uffem Platz, und Trainer Andre Fröhlich sagt: „Wenn wir an die Leistung anknüpfen, die wir in Bad Soden gezeigt haben, dann haben wir noch nicht verloren.“

Premiere fur Sauer

Allerdings erschweren Urlauber und verletzte Spieler die ohnehin komplizierte Aufgabe. Ein Septett wird fehlen: Nico Döring, Jannik Turtl, Philipp Wissemann, Tim Prüfer, Robin Colella, Leon Fink und Torwart Tom Stieghorst. Dennoch verspricht Fröhlich: „Die Spieler, die am Samstag auflaufen, werden Vellmar Paroli bieten.“ Der Trainer denkt dabei auch an Noah Jäger, Taher Narimani Kahlan und Lukas Illian. Sowie an Ballfänger Maurice Sauer, der seine Verbandsliga-Premiere feiert.

Unterdessen entspannt sich beim OSC Vellmar die Lage, denn Luca Trump und Linor Demaj sind wieder fit. Zudem hat sich beim 2:0 gegen die SG Johannesberg gezeigt, dass der OSC den Ausfall von sechs Spielern locker verkraftet. Aus dem 22-Mann-Kader ragen Spielmacher Enes Glogic und Torjäger Serkan Aytemür heraus, aber Trainer Jörg Müller freut sich besonders darüber, dass alle 22 Akteure für die Verbandsliga tauglich sind. „So entsteht auch ein gutes Niveau im Training, denn die Spieler merken natürlich, dass es einen harten Kampf um die Stammplätze gibt“, sagt Müller, der einen Kader vorfindet, der selbst zu Hessenliga-Zeiten nicht so breit aufgestellt war. Auch Mittelfeldmann Jannik Weingarten zählt dazu, der beim jüngsten 2:0 nach drei Jahren und drei Monaten seine Rückkehr auf den Platz feierte. Probleme mit der Patellasehne zwangen ihn im Sommer 2018 zum Aufhören.

Müller-Elf will FSG nicht unterschätzen

Für die FSG gibt es eine weitere schlechte Nachricht. Denn die Gudensberger dürfen nicht damit rechnen, dass sie vom Favoriten unterschätzt werden. Frisch in Erinnerung ist den Vellmarern nämlich der mühsame 2:1-Sieg bei der SG Hombressen/Udenhausen, wo das Fröhlich-Team in einer Woche gefordert sein wird. „Da müsste den Spielern nochmal klar geworden sein, dass sie gerade gegen die vermeintlich schwächeren Gegner besonders konzentriert zu Werke gehen müssen“, sagt Müller vor der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. (Gerd Brehm)

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