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FSG Gudensberg sucht Anschluss: Coach Fröhlich geht Kellerduell mit TSG Sandershausen forsch an

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Von: Sebastian Schmidt

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Gibt die Richtung vor: Gudensbergs Kapitän Julian Lauterbach, der mit seinem Team im Kellerduell mit der TSG Sandershausen gefordert ist.
Gibt die Richtung vor: Gudensbergs Kapitän Julian Lauterbach, der mit seinem Team im Kellerduell mit der TSG Sandershausen gefordert ist. © Pressebilder Hahn

Das ist eine große Chance für die Fußballer der FSG Gudensberg. Die Gelegenheit, den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze in der Verbandsliga zu schaffen. Der zweite Rückrundensieg macht’s möglich im Verbund mit der teilweise noch punktlosen Konkurrenz in 2022. Mit einem Sieg über die TSG Sandershausen (So. 15 Uhr, Weinbergstadion) wäre die FSG wieder voll dabei im Rennen um den Ligaverbleib.

Gudensberg – „Die drei Punkte vom 3:1 in Lichtenau waren nicht unbedingt eingeplant und sind für uns umso wertvoller“, erklärt FSG-Coach Andre Fröhlich und schiebt nach: „Allerdings brauchen wir erneut eine solch außergewöhnliche Willensleistung.“ Denn weiterhin fehlt ihm neben den Langzeitverletzten Noah Jäger, Can Rommel, Jannik Turtl, Carlos Rohmann und Pascal Hillebrand noch einmal Urlauber Till Dünzebach.

Dafür feierte Winter-Neuzugang Christian Hesse beim 3:1 ein ansprechendes Debüt. Zudem hofft Fröhlich, nochmals Daniel Frank aktivieren zu können. Dann könnte die Fünferkette mit Fabian Otto (rechts) und Nico Hillebrand als Dampfmacher über außen noch stabiler um Kapitän Julian Lauterbach stehen – mit guten Optionen auf der Bank. Taktisch ist neben dem 5:2:3-System der Vorwoche ein 4:2:3:1 denkbar. „Dann könnten wir den Gegner im Pressing etwas früher angehen. Prinzipiell wollen wir alles einen Tick forscher angehen“, erklärt Fröhlich.

TSG hat große Personalsorgen

Derlei Gedanken muss sich sein Gegenüber nicht machen. Der wäre nämlich schon mit elf gesunden Spielern zum Anpfiff glücklich. Corona hat die FSG erwischt. Fehlten deshalb bereits fünf Mann beim 2:2 gegen die SG Ehrenberg, könnten es am Sonntag bis zu sieben sein. Möglich aber, dass sich der eine oder andere noch frei testet. Zu allem Überfluss hat sich Spielertrainer Dennis Schanze bei seinem Kurzeinsatz einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen.

Somit wird der 36-jährige Co-Trainer Magnus Künkler sicher wieder erste Wahl in der Abwehr neben Dauerbrenner Bruno Luis sein. Auf der Bank könnten der 34-jährige Co-Trainer Daniel Christl und der 42-Jährige Markus Hofmeister gebraucht werden. Doch Bangemachen gilt nicht bei Schanze. Sieben Zähler aus den jüngsten drei Partien sind für ihn „absolut okay“. Ein Polster vor dem „Sechs-Punkte-Spiel“ im Weinbergstadion.

Als Mutmacher dienen Schanze zwei Jungspunde. Torwart Loic John und der zentrale Mittelfeldspieler Donik Hiseni, die nicht mehr aus dem Team um Sascha Hebold wegzudenken sind. Dem starken Linksfuß, der das Hinspiel nach einer hitzigen Schlussphase mit zwei Platzverweisen gegen Gudensberg nach 0:1-Rückstand noch per Strafstoß zum 3:1 entschied. (Sebastian Schmidt)

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