Verbandsliga:

FSG Gudensberg unterliegt auch Barockstadt II: Schwarze Serie und kein Ende

Mal wieder Gudensbergs Bester: Julian Lauterbach (l.) klärt für die FSG. Da geht Jannis Kehl von der SG Barockstadt mal lieber in Deckung.
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Mal wieder Gudensbergs Bester: Julian Lauterbach (l.) klärt für die FSG. Da geht Jannis Kehl von der SG Barockstadt mal lieber in Deckung.

Hinten fehlerhaft und vorn harmlos. So präsentierte sich die FSG Gudensberg bei der 2:4 (0:2)-Niederlage gegen die Reserve der SG Barockstadt und setzte damit die Schwarze Serie fort. Die FSG wartet nun seit sieben Spielen auf einen Punktgewinn und rangiert mit nur sieben Zählern weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz der Fußball-Verbandsliga.

Gudensberg – Im Weinbergstadion gab es den Knackpunkt in der 40. Minute. Torwart Maurice Sauer und die Abwehrspieler griffen nicht ein, als der Ball in ihren Strafraum flog und ließen Robin Fabinski gewähren. Fuldas Innenverteidiger hatte sich nach vorn geschlichen und keine Mühe, den Treffer zur 2:0-Pausenführung zu erzielen. Auch beim ersten Gegentor (29.) war die Gudensberger Defensive nicht auf dem Posten, was Ronaldo Zenuni prompt ausnutzte.

„Lächerlich“ nannte Andre Fröhlich die beiden Gegentreffer, aber zum Lachen war dem FSG-Trainer ganz und gar nicht zumute. Fröhlich stellt sich normalerweise auch bei schwachen Leistungen vor seine Mannschaft, aber gestern gab es viel zu monieren. „Viel zu lange haben wir emotionslos gespielt“, ärgerte sich der Coach, der die vielen Gudensberger Baustellen aufzählte. „Manchen Spielern fehlt die Fitness, anderen die Qualität“, kritisierte Fröhlich. Dass Torwart Tom Stieghorst sowie die Mittelfeldspieler Noah Jäger und Can Rommel wegen Erkrankungen beziehungsweise Verletzungen fehlten, war zwar ärgerlich, aber nicht spielentscheidend. Die Akteure, die zum Einsatz kamen, machten – Julian Lauterbach ausgenommen – nicht den Eindruck, als würden sie sich mit allen Mitteln gegen den drohenden Abstieg wehren.

Hoffnungsschimmer durch Wissemann

Sie schafften es auch nicht, ihre talentierten Stürmer zu unterstützen. Zwar hatten auch Tom Siebert (nach kurzer Krankheit) und Nico Döring (nach langer Verletzung) nicht ihren besten Tag, aber das Duo musste in der Offensive immer die Alleinunterhalter spielen.

Einen Hoffnungsschimmer gab es gleich nach der Halbzeitpause, denn Philipp Wissemann war per Nachschuss zum 1:2 erfolgreich (48.). Doch der Gudensberger Sturmlauf blieb aus, und das nächste Tor fiel wieder auf der falschen Seite. Maurice Weitzel köpfte das 3:1. Die Gäste schenkten dann zwar Tom Siebert den Anschlusstreffer (83.), aber das bügelte Phil Kramer in der Nachspielzeit mit seinem Tor zum 4:2-Endstand wieder aus. (Gerd Brehm)

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