Gruppenliga: 

FSG Gudensberg war dem Sieg im Topspiel in Ziegenhain näher

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Doppelkopf: Andrej Lang (l., FSG) und Schwalmstadts David Stang beim Zweikampf. 

Tabellenführung verteidigt, mehr nicht: Glanzlos gelang dem 1. FC Schwalmstadt ein leistungsgerechtes 1:1 (1:1) im Topspiel der Fußball-Gruppenliga gegen die FSG Gudensberg. Vor allem Benjamin Trümner wurde als Ideen- und Impulsgeber im Offensivspiel des FCS vermisst.

Was den Teilerfolg der Gäste keineswegs schmälert. Denn sie waren es, die im Verlauf der Partie zulegen konnten und gegen Ende drei Punkten näher waren als die Gastgeber. „Wir wollten unbedingt noch den Sieg“, betonte FSG-Coach André Fröhlich, der dennoch zufrieden mit dem Teilerfolg war.

Die 300 Zuschauer sahen eine durchschnittliche Begegnung. Daher überrascht es nicht, dass Standards, nämlich zwei Foulelfmeter, die Torstatistik dieser Begegnung mit Leben füllten. So die Gästeführung durch Carlos Rohmann nach einem Foul von André Petersohn an Tom Siebert (21.) sowie der Ausgleich für die Schwälmer durch Vedran Jerkovic, der den Strafstoß einen Tag vor seinem 28. Geburtstag ebenso sicher einschoss (35.). Zuvor hatte Mike Reinemann Alexander Fey von den Beinen geholt. Dazwischen lag die beste FCS-Gelegenheit, als Marcel Reitz das Spielgerät aus kurzer Distanz über den Kasten setzte (29.).

Die Hausherren besaßen in der ersten Halbzeit die größeren Spielanteile gegen einen mit viel Respekt angetretenen und zunächst betont defensiv agierenden Gegner. Der seine Zurückhaltung mit Beginn der zweiten Spielhälfte jedoch ablegte, nun offensiver und aggressiver zu Werke ging. „Der erste Spielabschnitt war okay, im zweiten haben wir zu passiv agiert“, bilanzierte Schwalmstadts Kapitän Peter Liebermann.

In der zunehmend verbissen geführten Partie mit neun Gelben Karten erspielten sich die Gäste ein Übergewicht und dominierten vor allem die Schlussviertelstunde. So wurde das Scheibenschießen von Mike Reinemann, Matthias Tropmann und Tom Siebert von der FCS-Abwehr gut verteidigt (74.). Erneut Tropmann (79.) sowie Nico Döring (80.) und Till Dünzebach (87.) besaßen weitere Chancen. Auf der Gegenseite ebenso Marcel Reitz, der in Tom Stieghorst seinen Meister fand (89.).

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