Oberliga

Fuchs und Kuntscher überragen bei Melsunger 30:23-Erfolg gegen Bruchköbel

Wieder mal entwischt: MT-Rechtsaußen Julian Fuchs (l.) lässt Bennet Wiegand (SG) stehen und erzielt einen seiner neun Treffer.
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Wieder mal entwischt: MT-Rechtsaußen Julian Fuchs (l.) lässt Bennet Wiegand (SG) stehen und erzielt einen seiner neun Treffer.

Einen Saisonstart nach Maß erwischte die MT Melsungen II in der Handball-Oberliga. Die SG Bruchköbel war beim 30:23 (14:9)-Erfolg der Bundesliga-Reserve chancenlos. Für Trainer Sviridenko keineswegs überraschend: „Ich habe gemerkt, wie meine Mannschaft in den letzten Tagen gebrannt hat.“ Und als es nach 18 Monaten ohne Punktspiel endlich wieder losging, waren seine Schützlinge gleich voll da.

Melsungen - „Egal, was wir gemacht haben, Melsungen hatte immer eine Antwort parat“, brachte Gästetrainer Weber die MT-Überlegenheit auf den Punkt.

Für eine schnelle 3:0-Führung sorgten der überragende Rechtsaußen Julian Fuchs und Rückraumspieler Florian Weiß. Auch danach hatten die Melsunger wenig Mühe mit der 6:0-Abwehr des Gegners und standen selbst kompakt in der eigenen Deckung. Auch in Unterzahl. Erst nach dem 6:2 (8.) durch Ben Beekmann kamen die Südhessen etwas besser ins Spiel und verkürzten auf 7:5 (14.).

„Die Linie beibehalten und nicht zu schnell abschließen,“ forderte Georgi Sviridenko in der folgenden Auszeit von seiner Mannschaft. Was diese mit ihrem geordneten Spielaufbau prompt umsetzte. Und durch Julian Fuchs, David Kuntscher und Martin Reinbold gleich mal auf 10:5 erhöhte (19.). Einen beruhigenden Fünf-Tore-Vorsprung, den die Gastgeber auch mit die Pause nahmen.

„Bis auf Kleinigkeiten“ war der erfahrene Coach der Bartenwetzer mit der zweiten Halbzeit zufrieden. Durchaus angemessen angesichts von 30 Minuten, in denen die MT nichts mehr anbrennen ließ und Gegner, allerdings vergeblich, alles probierte. Eine 5:1-Deckungsvariante etwa, um den Spielfluss des Gegners zu stören. Funktionierte nicht, weil zumeist der gut aufgelegte Linkshänder Kuntscher die sich bietenden Lücken zu insgesamt acht Treffern nutzte. Das Melsunger Kreisspiel lief derweil immer besser. Der umsichtige Spielmacher Weiß fand mit seinen präzisen Pässen Martin Reinbold immer öfter.

Der Erfolg: Eine 20:14-Führung in der 43. Minute, die schon wie eine Vorentscheidung anmutete. Torsten Weber stellte prompt wieder auf eine 6:0-Abwehr um, doch auch diese Maßnahme verpuffte. „Egal wen ich gebracht habe, es gab keinen Bruch im Spiel“, freute sich Georgi Sviridenko. Bis zur 54. Minute erhöhte seine Mannschaft auf 27:19 und rührte phasenweise Beton in der Deckung an. Dahinter glänzte Torwart Jannik Büde mit elf Paraden in 50 Minuten.(von Kornelia Wilhelm)

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