MSG Körle/Guxhagen punktet

Fünfter Sieg in Serie: Wollrode wirbelt weiter

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Gestoppt: Körle/Guxhagens Felicia Geßner (am Ball) kommt hier nicht an Vellmars Elisa Nolte vorbei und unterlag mit ihrer Mannschaft 31:35 trotz einer ansprechenden Vorstellung. 

Schwalm-Eder. Der TSV Wollrode setzt seine Siegesserie in der Handball-Landesliga der Frauen fort und bleibt zum fünften Mal in Folge ungeschlagen. Auch wenn die Blau-Weißen gegen den TSV Heiligenrode um den Erfolg zittern mussten.

Landesliga Männer:

MSG Körle/Guxhagen - VfB Viktoria Bettenhausen 35:35 (20:19). „Wir haben es versäumt, den Sack rechtzeitig zuzumachen“, sagte MSG-Coach Udo Horn. Nach einem ausgeglichenen Beginn führte die MSG stets mit einem oder zwei Toren, fand aber kein Mittel gegen den starken Rückraum der Gäste um Hendrik Koch und Faruk Tataraga.

Als Reaktion auf die vielen Rückraumtore agierte die Horn-Sieben in der Folge mit einer offensiven 4:2-Abwehr. Dies konterten die Bettenhäuser mit einem siebten Feldspieler und zogen von 25:26 auf 29:26 davon. Doch zwei Treffer von Torhüter Björn Wenderoth ins verwaiste VfB- Tor hielten Körle im Spiel. In den letzten zehn Minuten kam der angeschlagene Janik Lanatowitz auf die Spielmacher Position und gab der MSG neuen Schwung.

Tore MSG: Schade 8, Bieber 8/2, Griesel 6/1, Schröder 6, Küllmer 3, Wenderoth 2, Paske 1, Lanatowitz 1/1.

Landesliga Frauen:

FSG Körle/Guxhagen - TSV Vellmar 31:35 (13:18). Zum achten Mal in Folge verließ die FSG das Feld als Verlierer. Immerhin zeigte das Team von Trainer Oliver Fritzschner eine ansprechende Leistung. „Auf dieses Spiel können wir aufbauen. Hätten wir öfter so gespielt, hätten wir schon mehr Punkte“, lobte der Coach sein Team. Zur Halbzeit lagen die Guxhagenerinnen mit fünf Toren zurück, doch nach dem Seitenwechsel kämpfte sich das Team um Selina Schneider (11 Tore) zurück in die Partie und glich beim 21:21 (39.) aus. Dabei überzeugten vor allem Spielmacherin Ivonne Hildebrand (6) und Linkshänderin Johanna Becker (7).

Tore FSG: Becker 7, Hildebrand 6, Geßner 3, Schneider 11/4, Pollmer 1, Andrei 1, Kördel 1, Opretzka 1.

TSV Wollrode - TSV Heiligenrode 24:23 (11:6). Das war eine knappe Kiste: 45 Minuten lang lieferten die Blau-Weißen eine gute Partie und führten mit 18:14. Besonders die Deckung stand in der ersten Halbzeit gut und ließ nur sechs Gegentore zu. Doch dann schlich sich der Schlendrian ins TSV-Spiel. Die Mannschaft von Trainerin Margret Schmidt vergab mehrere freie Würfe und lud die Gäste ein, zurückzukommen. Mit der Folge, dass Heiligenrode zehn Minuten vor Spielende durch den Treffer zum 19:18 von Nadine Müller die Führung übernahm.

Das weckte den TSV wieder auf. Lena Klotzsche und Janina Friedrich brachten das Schmidt-Team wieder mit zwei Toren in Vorlage. Doch aufgrund zweier Zeitstrafen in der 58. Minute musste Wollrode bis zur letzten Sekunde bangen. „Mit mehr Konzentration im Abschluss muss es gar nicht so eng werden“, erklärte Trainerin Schmidt. Tore TSV: Lachnit 6, Klotzsche 5/5, Vaupel 5, Bartalos 3, Ködel 2, Friedrich 2, Ludwig 1. (mm)   

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