Christina Panse: Kickboxen ist gut fürs Selbstvertrauen

Pure Freude über einen unerwarteten Triumph: Christina Panse küsst den WM-Pokal und präsentiert stolz die Goldmedaille.

Der Reiz dieser Sport für eine junge Frau? „Man muss an seine Grenzen gehen, ganz automatisch, sonst wird man verhauen.“ Beim Laufen, vergleicht Christina Panse, hätte sie wahrscheinlich nicht durchgehalten und wäre einfach mal stehen geblieben.

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Dazu kommt das nötige taktische Verhalten: „Kickboxen ist kein blindes Draufhauen. Während des Kampfes gilt es den Gegner zu beobachten und entsprechende Strategien zu entwickeln.“ In ihrem Fall den Gegner mit ihrem Durchhaltevermögen müde zu kämpfen oder ihre Reichweitenvorteile einzusetzen - laut Mentor Andreas Riem die zwei großen Stärken der Kreisstädterin, die sich in Zukunft noch an die Vollkontaktvariante des Kickboxens heranwagen will.

Also weiterhin sportliche Erfahrungen sammeln, die das eigene Selbstvertrauen fördern und die Selbstbehauptung auch im normalen Leben steigern. Durchaus mit Alltagsnutzen. So ging sie beispielsweise 2014 bei einer Prügelei randalierender Fußballfans im Zug entschlossen dazwischen, um ein kleines Mädchen aus der Gefahrenzone zu ziehen.

Ein bisschen soll das auch auf ihre Kinder an der Grundschule Falkenberg abfärben. Und die finden durchaus toll, was ihre Lehrerin macht. Schenken ihr Gummibärchen, wenn sie mal mit einem blauen Auge in die Klasse kommt. Mehr Verletzung war bisher nicht. Auch das wissen die Kids. Sollen ruhig mal im fairen Duell raufen dürfen, ohne dem anderen zu schaden. So wie es Christina Panse auf ganz, ganz hohem Niveau erfolgreich kultiviert hat. 

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